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            <title type="text">Rippel im Watt </title>
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                 Zweimal am Tag fallen im Wattenmeer riesige Flächen trocken. Dann werden die faszinierenden Muster sichtbar, die das Wasser geformt hat. Die Wattrippeln wirken wie eine Hügellandschaft im Miniaturformat, die sich schier endlos bis zum Horizont erstreckt.   Dort, wo das Wasser mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, lagern sich am Boden nur die schweren Sandkörner ab. Das ermöglicht gemütliche Wattwanderungen auf einem trittfesten Untergrund. 
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            <title type="text">Mein Besuch im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue </title>
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                                            In den letzten Tagen war ich an der Elbe unterwegs. Im Jahr 2002 wurde dort das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue ausgewiesen.
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                 In den letzten Tagen war ich an der Elbe unterwegs. Im Jahr 2002 wurde dort das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue ausgewiesen. Es erstreckt sich rund 100 Kilometer entlang des Flusses. Als Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservats &quot;Flusslandschaft Elbe&quot; stellen die naturnahen Auen sowohl eine faszinierende Landschaft als auch einen artenreichen Lebensraum dar.   Hier kommen nicht nur etwa 250 Vogelarten – wie Weißstorch, Seeadler und Kiebitz – vor, sondern auch 12 Amphibienarten. Sie besiedeln die von der Elbe gespeisten Kleingewässer, überfluteten Wiesen und Sümpfe. Eine der Arten ist die ebenso geheimnisvolle wie seltene Rotbauchunke. Ihre unverwechselbaren Paarungsrufe sind der Soundtrack der Elbtalaue im Frühling. Sogar tagsüber sind sie weithin zu hören.  Im Rahmen des EU-Life-Projekts „Auenamphibien – 300 Teiche in Niedersachsen“ werden in 11 Projektgebieten Lebensräume für die Rotbauchunke und andere Amphibienarten angelegt und verbessert. Neben der Biosphärenreservatsverwaltung sind daran der NABU Niedersachsen und Amphi Consult beteiligt.   An dieser Stelle gilt mein Dank der Biosphärenreservatsverwaltung, von der ich eine Ausnahmegenehmigung zum Fotografieren der Rotbauchunken erhalten habe. Ich nehme von meinem Besuch in der Niedersächsischen Elbtalaue viel mit – Musik in meinen Ohren und Sonnenbrand auf der Haut genauso wie einen faszinierenden Einblick in das Leben und den Lebensraum der farbenfrohen Unken 
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            <title type="text">Nationalpark Eifel</title>
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                                            Der Nationalpark Eifel steckt in vielerlei Hinsicht noch in den Kinderschuhen. Er wurde erst im Jahr 2004 gegründet. Dennoch kann man heute bereits auf viele Veränderungen zurückblicken.
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 Letzte Woche war ich gemeinsam mit Arno Koch im  Nationalpark Eifel &amp;nbsp;unterwegs. Als Ranger kennt er das Gebiet wie seine Westentasche. Für ein Projekt, von dem ich euch an anderer Stelle noch berichten werde, hätte ich mir keine bessere Unterstützung bei der Suche nach Fotomotiven vorstellen können.    Der Nationalpark Eifel steckt in vielerlei Hinsicht noch in den Kinderschuhen. Er wurde erst im Jahr 2004 gegründet. Dennoch kann man heute bereits auf viele Veränderungen zurückblicken. Zum Beispiel weichen die vom Menschen großflächig angebauten Fichten und Douglasien nach und nach den Laubbäumen, die hier ursprünglich wuchsen. In dieser Anfangszeit des Nationalparks kann man nur erahnen, wie der Wald in mehreren Jahrhunderten aussehen wird, nachdem der Mensch sich aus ihm zurückgezogen hat.    Auf rund 110 Quadratkilometern gibt es viel zu entdecken. Das Bild des Nationalparks reicht von felsigen Berghängen mit knorrigen Eichen über der Trockenheit und den Borkenkäfern zum Opfer gefallenen Fichten bis hin zu atemberaubenden Ausblicken auf die umliegenden Seen. Vielerorts geht es steil bergauf. Aber nach fast einer Woche im Nationalpark kann ich eins mit Sicherheit sagen: Mein Muskelkater hat sich gelohnt :-)&amp;nbsp;    Vielen Dank an Arno Koch und die Nationalparkverwaltung Eifel!&amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-04-23T19:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">WasserWeg Unterbacher See / Elbsee (Düsseldorf)</title>
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                                            „WasserWege“ ist ein neues Projekt der NaturFreunde NRW. Auf ausgewählten Wegen kann man die Gewässer erkunden und wird nebenbei mit Informationen versorgt.
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                 „WasserWege“ ist ein neues Projekt der NaturFreunde NRW. Auf ausgewählten Wegen kann man die Gewässer erkunden und wird nebenbei mit Informationen versorgt. Am Wochenende habe ich den WasserWeg in Düsseldorf erkundet. Er wurde im August 2018 eröffnet und bildet den ersten seiner Art. Auf Wander- und Radwegen kann man dort den Unterbacher See und den Elbsee umrunden. Zu Fuß sollte man für die Strecke drei bis dreieinhalb Stunden einplanen. Wer, wie ich, mit der Kamera unterwegs ist, vergisst bei der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt allerdings schnell die Zeit.   Informationstafeln und Aussichtspunkte laden auf dem Weg zum Lesen und Beobachten ein. Die Informationen umfassen zum einen die an und in den Seen heimischen Tiere und Pflanzen. Hier kann man zum Beispiel Tina den Teichrohrsänger und Lilli die Libelle kennenlernen. Aus erster Hand erzählen sie aus ihrem Leben und erklären, wie wir ihnen helfen können. Zum anderen gibt es auch Tafeln zu den Themen Geschichte und Naturschutz. Dort bekommen die Besucher des WasserWegs wertvolle Hinweise und Anregungen.   Wer mehr über die einzelnen Themen erfahren möchte, hat übrigens die Möglichkeit weitere Geschichten und Bilder über die QR-Codes auf den Tafeln aufzurufen.   Auf dem WasserWeg Unterbacher See / Elbsee liegt der Schwerpunkt auf der Thematik „Naturschutz und Naherholung“. Bei gutem Wetter locken die Gewässer zahlreiche Tagesgäste an. Die Aktivitäten finden nicht nur um, sondern auch auf den Seen statt. Dort tummeln sich Segler, Surfer, Stand Up Paddler und andere Wassersportler. Vor allem Wasservögel werden dadurch gestört. Das macht den Schutz von Rückzugsgebieten für die Vögel umso wichtiger. Dazu zählen beispielsweise die als Brut- und Rastplatz beliebten Inseln und Schilfzonen. Es versteht sich von selbst, dass Menschen dort einen Bogen drum herum machen sollten.   Tipp: Für ein besonderes Erlebnis haben die NaturFreunde mit einem Quiz und einer Rallye gesorgt. Dafür braucht man nur die kostenlose App „ActionBound“ herunterladen, den QR-Code einscannen und kann loslegen. Den QR-Code, eine Karte mit den Wegen und viele weitere Informationen zum WasserWeg findet ihr hier:&amp;nbsp; 
  WasserWeg Unterbacher See / Elbsee (Düsseldorf)  
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                            <updated>2019-04-11T16:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Moore</title>
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                   Es war Alexander von Humboldt, der die Metapher vom Moor als  Schwamm  benutzte. Und er hatte recht. Moore bestehen zu etwa 95 % aus Wasser. Sie sind ein völlig natürlicher  und hoch effektiver Schutz vor Hochwasser. In sehr niederschlagsreichen Jahren kann ein Moor so viel Wasser aufnehmen, dass es mehr als einen Meter &quot;aufschwimmt&quot;. Nur ganz langsam wird dieses aufgenommene Wasser wieder abgegeben - das Moor sinkt wieder auf Normalstand ab.     Doch Moore können noch viel mehr als &quot;nur&quot; Hochwasserschutz. So sind fast 50 % des gesamten Kohlendioxids der Atmosphäre in Mooren gebunden. Und das, wo Moore gerade einmal rund 3 % der Landfläche der Erde ausmachen. Im Vergleich dazu: Wälder bedecken etwa 30 % der Landfläche. Um die Leistung der Moore gegen den Klimawandel zu verdeutlichen: Die 3 % Moorflächen speichern etwa doppelt so viel Kohlendioxid wie die 30 % Waldfläche.     Diese unglaubliche Leistung ist dadurch möglich, dass Moore der einzige Lebensraum auf dieser Erde mit einer  positiven Stoffbilanz  sind. Im Gegensatz zum Wald wird in Mooren zum Beispiel kein Kohlendioxid freigesetzt – sondern nur aufgenommen. In Wäldern geschieht das durchaus - zum Beispiel, wenn ein Baum umfällt (oder gefällt wird) und zersetzt wird.      Wie geht es den Mooren heute?      Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Deutsche Moore stehen meist unter Schutz, international wird leider noch immer Torf abgebaut. Fein raus sind wie dadurch aber nicht. Es wird massig an Torf importiert, vor allem aus dem Baltikum. Meist findet Torf Verwendung im privaten und gewerblichen Gartenbau und in der Landwirtschaft. Daher sind auch wir in Deutschland an der Zerstörung dieses Lebensraums aktiv beteiligt. Global gesehen wird der Schutz der Moore sehr vernachlässigt. Gerade im Hinblick auf die Leistungen der Moore in Bezug auf den Klimawandel muss dringend auf eine Verbesserung hingearbeitet werden.     Hier würde sich zum Beispiel die  RAMSAR-Konvention  ( Übereinkommen über Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung ) anbieten. Aktuell stehen weniger als 10 % der Moorflächen unter dem Schutz dieser Konvention. Gemessen an dem ökologischen Wert der Moore ein verschwindend kleiner Teil.     In den nächsten Artikeln werde nicht nur auf die verschiedenen Arten von Mooren eingehen, sondern auch auf ihre Wichtigkeit für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten sowie über die Unterfangen, Moore zu renaturieren. Die Renaturierung ist eine Aufgabe, die vermutlich noch Generationen beschäftigen wird und alles andere, als ein leichtes Unterfangen ist.     
 &amp;nbsp; 
     Hochmoore     
 Hochmoore werden viel passender auch  Regenmoore  genannt. Passender deswegen, weil dadurch bereits ein charakteristisches Merkmal dieser Moorart beschrieben wird. Hochmoore beziehen ihre Feuchtigkeit nämlich ausschließlich aus dem Niederschlag. Zusätzlich werden sie durch die Luft mit Mineralsalzen versorgt. Einen Zugang zum mineralsalzreichen Oberflächen- oder Grundwasser haben Hochmoore hingegen nicht. Im Ergebnis herrscht eine extreme Mineralsalzarmut, was vor allem die Tier- und Pflanzenwelt vor Herausforderungen stellt. 
  Hochmoore in Gefahr  
 Im Laufe der Menschheitsgeschichte waren Hochmoore oft negativen Einflüssen durch verschiedene Nutzungsformen ausgesetzt. Sei es der Torfabbau oder die Trockenlegung von Moorflächen, um sie landwirtschaftlich nutzbar zu machen. All dies führte dazu, dass wir heute kaum noch intakte Hochmoore antreffen. Zumal ein weiterer Faktor hinzugekommen ist, der verbliebenen Mooren zusetzt: der Eintrag von Dünger, Chemikalien und anderen Schadstoffen. Sie gelangen vor allem über benachbarte landwirtschaftliche Nutzflächen in die Moore. 
 Ein gesundes Hochmoor befindet sich durch die Torfbildung im stetigen Wachstum. Hierzu benötigt es mehrere Voraussetzungen, die im besten Fall dauerhaft erfüllt sein sollten: Zum einen sollte das Klima ausgeglichen und feucht sein. Zum anderen sollten die Niederschläge über das komplette Jahr relativ gleichmäßig fallen. Die  Grundvoraussetzung  ist dabei folgende: Die Menge des Niederschlags muss größer sein als die Feuchtigkeitsmenge, die dem Hochmoor durch Verdunstung und Abfluss verloren geht. 
  Entstehung von Hochmooren  
 Der Weg zum Hochmoor ist nicht immer der gleiche. Ein erster Weg ist der Umweg über ein  Niedermoor . Hierbei hatte das Moor in seiner Entstehungszeit noch Zugang zum Oberflächen- oder Grundwasser. Somit handelte es sich zu dieser Zeit noch um ein Niedermoor. Gebildet hat es sich zum Beispiel durch die Verlandung von Seen oder Flussarmen. Erst wenn die sich bildende Torfschicht die Verbindung zu diesen Wasserquellen unterbricht, sprechen wir von einem Hochmoor, genauer gesagt von einem  Verlandungshochmoor . 
 Ein zweiter Weg, wie sich ein Hochmoor bildet, überspringt die Niedermoorphase. Hierbei wird von  Wurzelechten Hochmooren  oder  Versumpfungsmooren  gesprochen. Ein solches Moor kann zum einen neu durch Versumpfung ehemals trockener Flächen entstehen. Zum anderen kann sich ein bestehendes Hochmoor auf benachbarte, bis dahin trockene Flächen ausweiten. 
 Beide Wege zum Hochmoor haben gemeinsam, dass sie sehr viel Zeit benötigen. Der Entstehungsprozess erstreckt sich über Jahrhunderte, manchmal sogar über Jahrtausende. Diese Tatsache sollte uns Mahnung und Antrieb zugleich sein, die wenigen noch bestehenden Moore zu schützen und wo immer möglich eine Renaturierung in die Wege zu leiten. 
 &amp;nbsp; 
 Bereits erschienen ist mein Artikel über das Scheiden-Wollgras. Bei Interesse klick hier:  Zartschöne Püschel im Moor: Das Scheiden-Wollgras  
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                            <updated>2018-12-28T15:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Oppenweher Moor Umland - Kraniche</title>
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                 Früh am Morgen, als die ersten Sonnenstrahlen den Nebel angeleuchtet haben, sind wir in die Nähe des Oppenweher Moores gefahren. Es liegt direkt auf der Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Auf einer Fläche von etwa 1.218 Fußballfeldern bietet es Lebensraum für gefährdete Tiere und Pflanzen.   Die Kraniche hatten ihren Schlafplatz im Moor bereits verlassen. Dort sind sie sicher vor Fressfeinden, denen ein Angriff nur nasse Füße einbringen würde. Die diesjährige Dürre stellt die Kraniche jedoch vor eine Herausforderung. Denn die Moore sind vielerorts ausgetrocknet und bieten ihnen zwar einen Rückzugsort, aber kaum Schutz. Dennoch sind die Diepholzer Moorniederungen ein wichtiges Rastgebiet für Zugvögel wie die Kraniche.    Noch bevor sich der morgendliche Nebel gelichtet hatte, konnten wir die ersten Silhouetten der Kraniche auf den Feldern erkennen. Dort verbringen sie den Tag damit, sich Energiereserven für die Reise ins Überwinterungsgebiet anzufuttern.   Für mich war es das erste Mal, dass ich Kraniche aus der Nähe beobachten konnte. Im Nachhinein kann ich kaum sagen, was mich am meisten beeindruckt hat: das elegante Aussehen der Kraniche, ihr weit hörbarer Gesang oder die Tatsache, dass sie trotz ihrer Stelzenbeine mit dem Schnabel den Boden erreichen.   Nachdem wir den Tag bei den Kranichen in den Feldern verbracht haben, sind wir abends zum Großen Moor gefahren. Mit ihrem Einflug zu den Schlafplätzen haben die Kraniche lange auf sich warten lassen, doch pünktlich zum Sonnenuntergang kamen sie doch. Wer noch kein Romantiker ist, wird es spätestens, wenn die Kraniche laut singend am rosaroten Himmel vorbei ziehen.    Als die Sonne schon hinter dem Horizont verschwunden ist, haben auch wir Naturfotografen uns verabschiedet. Aber auf den Abschied wird auch ein Wiedersehen folgen – bis zum nächsten Jahr :-)  Meinen stetig wachsenden Artikel über den Kranich findet ihr hier:  Der Kranich  
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                            <updated>2018-10-27T14:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ein Kalksteinbruch voll Wasser</title>
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                                            60 Jahre lang wurde in Schlupkothen Kalk gefördert – insgesamt kamen 45 Millionen Tonnen Kalkstein zusammen. Dafür grub man sich bis zu 70 Meter tief in den Boden. Heute ist aus dem Kalksteinbruch ein kleiner See geworden, auf dem sich Wasservögel gerne niederlassen.
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                 Vor 119 Jahren erwarb August Thyssen über 100 Hektar Land in Schlupkothen (Bergisches Land, NRW). Er begann dort Kalk für die Eisenhütten im Ruhrgebiet abzubauen. Die Arbeit in der Anfangszeit lässt sich am besten mit einem Wort beschreiben: Knochenarbeit. Rund 800 Tonnen Rohstein förderte jeder Beschäftige im Jahr – das entspricht dem Gewicht von über 50 Linienbussen. Als der Kalksteinbruch Schlupkothen im Jahr 1926 zum ersten vollmechanisierten Kalksteinwerk Europas ausgebaut wurde, konnte die Fördermenge verdreifacht werden. Mit dem Beginn des Nationalsozialismus in Deutschland begann im Kalksteinbruch allerdings ein dunkles Kapitel, denn zu dieser Zeit wurden auch hier viele Zwangsarbeiter eingesetzt.   60 Jahre lang wurde in Schlupkothen Kalk gefördert – insgesamt kamen 45 Millionen Tonnen Kalkstein zusammen. Dafür grub man sich bis zu 70 Meter tief in den Boden.   Heute ist aus dem Kalksteinbruch ein kleiner See geworden, auf dem sich Wasservögel gerne niederlassen. 
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            <title type="text">Im Nebel versunken</title>
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                                            Bei Morgengrauen umhüllte der eisige Nebel die Berge Tschechiens.
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                  Bei Morgengrauen umhüllte der eisige Nebel die Berge Tschechiens.  
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