<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.farinas-fotokunst.de/blog/tiere/reptilien/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>farinas-fotokunst.de</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://www.farinas-fotokunst.de/blog/tiere/reptilien/?sRss=1</id>
    <updated>2026-07-18T10:46:58+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Die Kreuzotter</title>
            <id>https://www.farinas-fotokunst.de/die-kreuzotter</id>
            <link href="https://www.farinas-fotokunst.de/die-kreuzotter"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Kreuzotter gilt auf Bundesebene als „stark gefährdet“. In den einzelnen Bundesländern sieht ihre Situation zum Teil noch schlimmer aus. So wird der Bestand in einigen Bundesländern als vom Aussterben bedroht eingeschätzt. Die Gründe dafür sind vielfältig. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Kreuzotter gilt auf Bundesebene als „stark gefährdet“. In den einzelnen Bundesländern sieht ihre Situation zum Teil noch schlimmer aus. So wird der Bestand in einigen Bundesländern als vom Aussterben bedroht eingeschätzt. Die Gründe dafür sind vielfältig.   Die Kreuzotter benötigt einen sehr speziellen Lebensraum. Vielerorts werden diese immer seltener, was sich in der Folge dramatisch auf ihre Populationsgröße auswirkt. Die Lebensraumansprüche verändern sich mit der geografischen Lage. Ein stückweit breit aufgestellt ist die Kreuzotter also durchaus. Allerdings hat sie, so unterschiedlich ihre Habitate auf den ersten Blick sein mögen, überall praktisch mit den gleichen Problemen zu kämpfen.   Beginnen wir in den Alpen. Hier kommt sie auch oberhalb der Baumgrenze vor und besiedelt Geröll- und Felsfluren. Ebenso ist sie auf alpinen Wiesen anzutreffen. Auch in Zwergstrauchheiden und an Waldrandgebieten lässt sie sich nieder. Abseits der Alpen bewohnt sie im südlichen Teil Deutschlands Flussauen und Blockschutthalden. Außerdem kommt sie als Kulturfolger etwa in Wacholderheiden und Weinbergen vor. In der Mitte Deutschlands stellen vor allem Waldränder und -lichtungen sowie Moore ihre Lebensräume dar. Gleiches gilt für den Norden Deutschlands. Hier sind auch die großflächig vorhandenen Heiden oft besiedelte Orte.   Ein geeigneter Lebensraum für die Kreuzotter ist vor allem strukturreich. Sie benötigt Untergründe, die sich schnell aufwärmen. Hierzu eignet sich zum Beispiel liegendes Totholz, aber auch Torf, trockenes Moos oder Gras. Gleichzeitig benötigt sie aber auch Unterschlüpfe, um sich vor zu hohen Temperaturen zu schützen. Ebenfalls wichtig sind Versteckmöglichkeiten für den Tag. Steinhaufen, Moospolster oder Bauten anderer Arten wie Mäusen werden gerne genutzt. Eine Mischung aus freien, eher sonnigen Stellen und höherer Vegetation, die eher ein feucht-kühles Mikroklima vorhält, nutzt nicht nur der Kreuzotter an sich, sondern auch ihrer Beute. Ganz oben auf ihrem Speiseplan stehen Amphibien wie Frösche, Reptilien wie Eidechsen oder Kleinsäuger wie Mäuse. Alle drei profitieren auf die ein oder andere Art von den Mosaiken des Kreuzotterhabitats. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-08-18T17:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die Mauereidechse</title>
            <id>https://www.farinas-fotokunst.de/die-mauereidechse</id>
            <link href="https://www.farinas-fotokunst.de/die-mauereidechse"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Mauereidechse mag es vor allem warm. Daher ist sie in Deutschland auch nicht flächendeckend verbreitet. Doch das eine oder andere Gebiet, in dem sie sich wohlfühlt, gibt es bei uns.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Mauereidechse mag es vor allem warm. Daher ist sie in Deutschland auch nicht flächendeckend verbreitet. Doch das eine oder andere Gebiet, in dem sie sich wohlfühlt, gibt es bei uns. Natürlicherweise kommt die Mauereidechse in Deutschland zum Beispiel in der Rheinebene vor. Hier ist sie mitunter auch in den Nebentälern vertreten. Auch im Donautal fühlt sie sich wohl.   In den südlichen Alpen ist  sie vereinzelt sogar in Höhen von über 2000 Metern zu finden.       Am liebsten hat sie es trocken und, wie bereits angesprochen, warm. Gute Chancen, ihr zu begegnen, hat man somit zum Beispiel in Weinbergen. Aber auch Bahndämme, Steinbrüche, felsenreiche Südhänge, Ruinen oder Trockenmauern werden als Lebensraum gerne angenommen. Wer also in einem Verbreitungsgebiet der Mauereidechse wohnt, kann sie mit einer Trockenmauer mit etwas Glück sogar in seinen Garten locken.   In der Vergangenheit wurde die Mauereidechse oftmals vom Menschen ausgesetzt. Dadurch sind Gebiete hinzugekommen, in denen die Mauereidechse zuvor nicht vertreten war. Ein solches Gebiet ist beispielsweise das Elbtal bei Dresden. Das Aussetzen von Reptilien und Amphibien kommt immer wieder vor. In vielen Fällen sterben die Tiere. Hin und wieder schaffen sie es aber auch, sich mit einer stabilen Population zu etablieren. Selbstverständlich ist ein solches Verhalten grundsätzlich zu verurteilen. Weder den betroffenen Tieren noch den entsprechenden Ökosystemen tut man damit etwas Gutes. 
  Fressen ...  
   Die Mauereidechse ernährt sich von tierischer Kost. Auf eine Art spezialisiert ist sie dabei nicht. Ganz im Gegenteil. Die Liste möglicher Beutetiere ist lang. Vor allem Insekten stehen allgemein bei ihr hoch im Kurs. Neben Raupen gehören zum Beispiel auch Spinnen und Würmer dazu. Außerdem, die Gärtner unter uns wird es freuen, werden auch Schnecken nicht verschmäht. Indem wir mithilfe der Pflanzen in unseren  Gärten die Vielfalt von Insekten und Co. unterstützen, verhelfen wir auch der Mauereidechse zu einem reich gedeckten Tisch.    
     und gefressen werden     Doch die Mauereidechse ist nicht nur ein Jäger, sondern auch Gejagter. Denn sie hat zahlreiche Beutetiere als Feinde. Neben einer guten Tarnung hat sie einen weiteren Schutzmechanismus entwickeln, der ihr in brenzligen Situationen das Überleben sichern kann: Im Falle eines Angriffs kann sie ihren Schwanz abwerfen und den Angreifer so täuschen. Für uns als Beobachter bedeutet das, mehr noch als sonst, dass wir uns auf das Betrachten beschränken sollten. Denn wenn sie unseretwegen ihren Schwanz abwirft, fehlt ihr diese wichtige Verteidigungsmöglichkeit später vielleicht bei einem wirklichen Ernstfall.     Regulierung der Körpertemperatur     Vögel und auch Säugetiere besitzen die Fähigkeit, ihre Körpertemperatur zu regulieren. Bei der Mauereidechse ist dies anders. Sie ist auf einen Wärmeaustausch mit ihrer Umgebung angewiesen, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Dabei ist sie darauf angewiesen, ihre gesamten Aktivitäten auf diesen Wärmeaustausch auszurichten. Fachleute reden hierbei von Thermoregulation.   Wenn wir die Mauereidechse also in der Sonne ruhend beobachten, macht sie das nicht aus Faulheit. Vielmehr ist es für sie eine zwingend erforderliche Tätigkeit, um ihre Körpertemperatur auf ein Level zu heben, auf dem Aktivitäten möglich sind. Dabei ist es egal, um welche Aktivitäten es geht. Für die Fortpflanzung oder die Nahrungssuche ist ein vorangehendes Sonnenbad ebenso notwendig wie für eine erfolgreiche Flucht vor Fressfeinden. Um möglichst schnell fit für das anstehende Tagwerk zu sein, bevorzugt die Mauereidechse jene Standorte zum Aufwärmen, die viel Wärme aufnehmen können. Schiefer, Holz, Moos oder eben Mauern stehen hier ganz hoch im Kurs.   Was für die eine Richtung gilt, ist übrigens auch für die andere Richtung richtig. Der Mauereidechse kann es durchaus zu warm werden. Auch für diesen Fall bietet ihr Organismus keine Möglichkeit auf selbstständige Regulation. Daher ist die Mauereidechse an besonders heißen Tagen zumeist nur morgens oder abends zu beobachten. Am Tage ist es ihr schlicht zu warm. Sie stellt deshalb ihre Aktivitäten weitestgehend ein und sucht sich ein kühleres Versteck.    
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-10-12T09:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die Zauneidechse</title>
            <id>https://www.farinas-fotokunst.de/die-zauneidechse</id>
            <link href="https://www.farinas-fotokunst.de/die-zauneidechse"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Zauneidechse gehört zu jenen Arten, die uns noch häufig über den Weg laufen. Daher könnte der Eindruck entstehen, sie sei nicht gefährdet. Doch was ist dran an diesem Eindruck?
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Zauneidechse gehört zu jenen Arten, die uns noch häufig über den Weg laufen. Daher könnte der Eindruck entstehen, sie sei nicht gefährdet. Doch was ist dran an diesem Eindruck?   Natürlicherweise besiedelt die Zauneidechse Ödland und Trockenstandorte. Leider sind genau diese Standorte einem großen Nutzungsdruck ausgesetzt und werden vielerorts vom Menschen umgewandelt. Die Zauneidechse ist somit gezwungen, sich nach Alternativstandorten umzuschauen. Glücklicherweise ist sie unglaublich anpassungsfähig und schafft es, auf den unterschiedlichsten Flächen zu bestehen, die der Mensch geschaffen hat. So siedelt sie sich zwischen Straßen, an Wald- und Ackerrändern genauso an wie an Hecken, Bahndämmen, Böschungen und dergleichen. Auch in künstlichen Grünanlagen wie Friedhöfen, Gärten, Parks, Baumschulen und sogar Golfplätzen ist sie zu finden. Die Ursache dafür, dass wir der Zauneidechse häufig begegnen, liegt also nicht darin, dass es der Art gut geht. Vielmehr ist ihr Vorkommen in unserer direkten Nachbarschaft eine Folge des Verlustes ihres natürlichen Lebensraumes.   Diese Tatsache täuscht leicht darüber hinweg, dass die Situation der Zauneidechse vielerorts mehr als prekär ist. Die einzelnen Populationen sind oft sehr klein und isoliert. Hinzu kommt, dass die erwähnten Flächen nicht selten mit Pestiziden bearbeitet werden. Auch mechanische Eingriffe - zum Beispiel das Mähen und Mulchen - stellen eine große Gefahr da. Der Verlust einzelner Tiere wirkt sich auf eine kleine Population sehr viel schlimmer aus als auf große Kolonien im natürlichen Lebensraum. Infolgedessen kommt es immer wieder zum Verlust vollständiger Populationen. Aufgrund der Isolation werden diese Standorte in der Regel nicht wiederbesiedelt.   Wollen wir der Zauneidechse helfen, müssen wir vor allem ihren natürlichen Lebensraum schützen. Außerdem ist es wichtig, auf die Tiere Rücksicht zu nehmen, wenn sie sich auf alternativen Standorten niederlassen. Damit ein Austausch zwischen den Populationen möglich ist, braucht es außerdem eine Vernetzung der einzelnen Standorte. Das würde der gesamten Art helfen und den Tieren eine bessere Möglichkeit geben, Verluste auszugleichen. Nicht zuletzt müssen auch der Einsatz von Giften und der rücksichtslose Einsatz von Mähern und Mulchern der Vergangenheit angehören. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-07-11T12:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die Ringelnatter </title>
            <id>https://www.farinas-fotokunst.de/die-ringelnatter</id>
            <link href="https://www.farinas-fotokunst.de/die-ringelnatter"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wer seinen Garten zu einem Paradies für Ringelnattern machen möchte, benötigt vor allem zwei Dinge: einen Teich und Unordnung...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Bei vielen Menschen stoßen Schlangen nicht gerade auf Sympathie. Ähnlich wie Haie wurde ihnen durch Bücher und Filme ein Stempel aufgedrückt, den sie so schnell nicht wieder loswerden. Und in der Tat, es gibt auch Schlangen, die für uns Menschen giftig sind. Auf die Ringelnatter trifft das allerdings nicht zu. Sie ist für uns und unsere tierischen Mitbewohner vollkommen harmlos. Haben wir das Glück, diese schöne Schlange in unserem Garten begrüßen zu dürfen, sollten wir also nicht in Panik verfallen, sondern uns über das wunderbare Naturerlebnis freuen.   Wer seinen Garten zu einem Paradies für Ringelnattern machen möchte, benötigt vor allem zwei Dinge: einen Teich und Unordnung. In einem naturnahen Garten mit möglichst vielen Versteckmöglichkeiten fühlt sich die scheue Schlange am wohlsten. Als semiaquatisches Lebewesen rundet ein Teich, der ebenfalls naturnah gestaltet sein sollte, ihre Vorstellung von einem geeigneten Lebensraum ab. Hiervon profitieren ebenfalls diverse Amphibienarten, die dann wiederum der Ringelnatter als Nahrung dienen. Sehr gute Beobachtungsmöglichkeiten haben wir in den Morgenstunden. Dann lässt sich die Ringelnatter nämlich gerne für ein Sonnenbad auf Steinen nieder. Bei der Nahrungssuche kann man das schöne Tier dann auch schwimmend beobachten.   Fühlt sich die Ringelnatter im Garten wohl, gibt es hier möglicherweise auch Nachwuchs. Dieser lässt sich etwa von März bis Mai entdecken. In dieser Zeit kann man, mit etwas Glück, 20 bis 30 Jungnattern auf einmal sehen. Die Kinderstube der etwa bleistiftgroßen jungen Schlangen ist dabei oft im Komposthaufen zu finden.   Da die Ringelnatter in ihrem Bestand bedroht ist, ist sie durch das Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Sie zu stören, zu fangen oder zu töten, ist verboten und kann hart bestraft werden. Da ihre natürlichen Lebensräume immer weiter schwinden, kann ein Garten für sie ein paradiesisches Rückzugsgebiet sein. Wer es nicht so mit Schlangen hat und eine Begegnung vermeiden möchte, muss im Grunde nur zwei Regeln beachten: Die scheuen Tiere reagieren auf Erschütterungen, die wir beim Gehen erzeugen. Es reicht in der Regel also aus, wenn man sich nicht zurückhaltend bewegt. Die Schlange erfährt so von unserer Anwesenheit, lange bevor wir sie erblicken können, und sucht das Weite. Sollte es dennoch zu einer Begegnung kommen, sollte man dem Tier einfach einen Fluchtweg offenhalten. Solange es diesen hat, ist Flucht immer die erste Wahl. Nur wenn wir die Schlange bedrängen oder einfangen, verteidigt sie sich mitunter mit Bissen. Das ist, wie gesagt, nicht giftig – kann aber durchaus schmerzvoll sein. Daher gilt, wie bei allen anderen Tieren auch: Am besten lassen sich die Natur und ihre Bewohner mit etwas Abstand beobachten - viel Freude dabei:-). 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-07-12T23:45:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die Waldeidechse</title>
            <id>https://www.farinas-fotokunst.de/die-waldeidechse</id>
            <link href="https://www.farinas-fotokunst.de/die-waldeidechse"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Gemessen an ihrem Vorkommen ist die Waldeidechse (Zootoca vivipara) beinahe gewöhnlich, immerhin ist sie die am weitesten verbreitete Eidechse Deutschlands. Doch ihre Besonderheit offenbart sich in einem Moment: ihrer Geburt.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Nach dem Winter hat diese Waldeidechse die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genossen. Gemessen an ihrem Vorkommen ist die Waldeidechse (Zootoca vivipara) beinahe gewöhnlich, immerhin ist sie die am weitesten verbreitete Eidechse Deutschlands. Doch ihre Besonderheit offenbart sich in einem Moment: ihrer Geburt. Denn Waldeidechsen sind quasi lebendgebärend. Die 2-12 Jungen kommen in einer weichen Eihaut zur Welt, die sie bereits nach wenigen Minuten abstreifen können.   Trotz ihres häufigen Vorkommens ist die Waldeidechse zunehmend bedroht. Durch den Menschen wird sie aus ihrem Lebensraum verdrängt. Durch Pestizideinsätze in der Landwirtschaft droht zudem die Gefahr einer indirekten Vergiftung – denn ihre Nahrung besteht insbesondere aus Insekten. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-01-15T01:45:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die Blindschleiche</title>
            <id>https://www.farinas-fotokunst.de/die-blindschleiche</id>
            <link href="https://www.farinas-fotokunst.de/die-blindschleiche"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Sie bewegt sich nicht nur wie eine Schlange, sie sieht ihr auch zum Verwechseln ähnlich – aber sie ist keine Schlange. Die Blindschleiche gehört nämlich zur Unterordnung der Echsen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Sie bewegt sich nicht nur wie eine Schlange, sie sieht ihr auch zum Verwechseln ähnlich – aber sie ist keine Schlange. Die Blindschleiche gehört nämlich zur Unterordnung der Echsen. 
 Ihr wissenschaftlicher Name „ Anguis fragilis “ bedeutet „ zerbrechliche Schlange “. Doch das Zerbrechliche ist für die Blindschleiche keineswegs ein Nachteil. In einer Gefahrensituation kann sie nämlich ihren Schwanz abwerfen. Während der abgeworfene Schwan z mit zappelnden Bewegungen den Angreifer ablenkt, hat die Blindschleiche Zeit das Weite zu suchen. Damit hat sie gegenüber Schlangen einen Vorteil, der im Notfall über Leben und Tod entscheidet. Dass der Schwanz nachwächst, ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Denn nach einer solchen Begegnung wird lediglich ein kurzer, kugeliger Stumpf ausgebildet.   
 
 Dass die Vorfahren der Blindschleiche Vierbeiner waren, beweist ein Blick auf ihr Skelett. Dort finden sich noch immer rudimentäre Becken- und Schulterknochen.  Einige heute lebende Schlangen wie Boas und Pythons weisen sogar äußerlich sichtbare Oberschenkenreste auf – die sogenannten Aftersporne. Die Zurückentwicklung der Beine datieren Forscher bei Schlangen auf die Zeit vor etwa 100 Millionen Jahren. Damals fanden mehrere Mutationen statt, die das Gen deaktivierten, welches für das Wachstum der Gliedmaßen notwendig ist. Für die Schlangen hatte der Verlust ihrer Beine einen evolutionären Vorteil. Durch ihre kriechende Fortbewegung können sie sich ihrer Beute nämlich nahezu lautlos nähern. 
 Obwohl die Blindschleiche zu den Echsen zählt und nicht zu den Schlangen, finden sich doch Gemeinsamkeiten. Leider wurde der Frage, warum die Blindschleiche ihre Beine verlor, noch wenig Beachtung geschenkt. Es liegt allerdings nahe, dass die Entwicklung einen ähnlichen Lauf nahm, wie bei den Schlangen. 
 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-03-01T11:15:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
