Die Pfuhlschnepfe

Bei meinem Besuch an der Ostsee ist mir die Verwandte der Uferschnepfe über den Weg gelaufen: die Pfuhlschnepfe. Die beiden Arten ähneln einander. Doch es gibt ein paar Merkmale, an denen man Uferschnepfe und Pfuhlschnepfe leicht unterscheiden kann.

Das Blässhuhn

Das Blässhuhn ist hinsichtlich seines Lebensraums ein Teilspezialist. Teilspezialist deswegen, weil es nährstoffarme Gewässer sowie die Meeresküste in der Regel nicht besiedelt. Ansonsten ist das Blässhuhn allerdings relativ breit aufgestellt, was die Wahl des Lebensraums angeht.

Die Reiherente

Die wunderschöne Reiherente gehört zu den sogenannten Tauchenten. Sie kommt bei uns relativ häufig vor und eignet sich somit wunderbar für Vogelinteressierte, die erst kürzlich mit dem Beobachten unserer gefiederten Freunde begonnen haben.

Der Gimpel

Ursprünglich lebte der Gimpel hauptsächlich in Nadelwäldern. Doch er hat sich erfolgreich an unsere Kulturlandschaft angepasst und kommt heute vielerorts auch in Parks, auf Friedhöfen und in Gärten vor.

Der Rotschenkel

Tüter ist der plattdeutsche Name des Rotschenkels. Jeder, der schon einmal das Glück hatte, seinen Rufen lauschen zu dürfen, weiß sofort, wie es zu diesem Namen gekommen ist.

Die Uferschnepfe

Auf langen Beinen stakst die Uferschnepfe über die Feuchtwiese. Sie fühlt sich dort am wohlsten, wo sie feuchte Böden findet, in denen sie nach Nahrung stochern kann. Leider schwindet ihr Lebensraum rasant, weswegen sie in der Roten Liste Deutschland in die Kategorie 1 aufstieg: Vom Aussterben bedroht.

Der Mäusebussard

Seit der Einführung der ganzjährigen Schonzeit im Jahr 1970 hat die Population des Mäusebussards wieder zugenommen. Mit etwa 100.000 Brutpaaren leben in Deutschland 50 % der europäischen und fast 10 % der westpaläarktischen Populationen. Dadurch ist der Schutz bei uns besonders wichtig.

Der Uhu

Heute kann man es sich kaum noch vorstellen, aber einst galt der Uhu als Wesen der Unterwelt. Er wurde für Krankheiten, Hungersnöte, Krieg und Tod verantwortlich gemacht. Kein Wunder, dass er gnadenlos verfolgt und vielerorts sogar ausgerottet wurde.

Der Schwarzspecht

Der Schwarzspecht ist größer als die anderen bei uns heimischen Spechte. Zudem ruft er lautstark, vor allem in Zeiten, in denen er sein Revier gegenüber Konkurrenten absteckt und verteidigt.

Der Buntspecht

Der Buntspecht ist die heimische Spechtart, die am wenigsten auf einen Lebensraumtyp festgelegt ist. Deswegen wundert es nicht, dass er auch die häufigste ist.

Die Nilgans

Die Nilgans kommt ursprünglich aus Afrika. Bereits im alten Ägypten war sie als Parkvogel bekannt. Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert wurde die Nilgans nach Westeuropa gebracht, um sie dort in Parks, Menagerien und Zoos zu halten. Im Laufe der Zeit flüchteten einige der bunten Vögel und ließen sich in der Natur nieder. Seit den 1960er Jahren sind Nilganspopulationen in den Niederlanden bekannt und seit den 1980er Jahren auch in Deutschland – insbesondere am Niederrhein.

Die Waldohreule

Die Waldohreule ist bei uns in Deutschland ähnlich flächendeckend verbreitet wie der Waldkauz. Allerdings unterliegt sein Bestand erheblichen Schwankungen...
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