Die Rotbauchunke

Die Rotbauchunke besiedelt unterschiedliche Lebensräume. Sind für sie geeignete Laichgewässer vorhanden, sind sie auf Wiesen genauso zu finden wie auf Äckern. Auch Waldränder werden von ihr besiedelt. Voraussetzung dafür ist, dass diese ausreichend sonnig sind. Sehr zu schätzen weiß die Rotbauchunke auch Überschwemmungsgebiete und Röhrichtzonen an Gewässern. Besonders gerne besiedelt sie auch, die leider seltener gewordenen, Flussauen.

Während die Gelbbauchunke vorwiegend im Berg- und Hügelland anzutreffen ist, finden wir die Rotbauchunke eher im Tiefland. Daher trägt sie auch den Beinamen Tieflandunke. Auch bei der Wahl des Laichgewässers unterscheidet sie sich von der Gelbbauchunke. So nutzt sie zumeist größere Gewässer, die weniger schnell austrocknen. Die Gelbbauchunke hingegeben bevorzugt eher kleine Gewässer, die im Laufe des Sommers nicht selten trocken fallen.

Die charakteristischen Rufe der Rotbauchunke haben etwas Geheimnisvolles an sich. Er passt damit wunderbar zu ihrem heimlichen, zurückgezogenen Leben. Häufig ist die Beobachtung der Rotbauchunke ein rein akustisches Erlebnis. Denn zu Gesicht bekommt man diese schöne Amphibie nicht allzu oft.

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