Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen

1991 endete hier der Tagebau und der bekannte Tierfilmer Heinz Sielmann erwarb ab 2000 Flächen in und um Wanninchen. Seitdem werden sie von der Natur erfolgreich zurückerobert. Heute umfasst die Naturlandschaft Wanninchen über 3.000 Hektar und bietet wertvolle Lebensräume für etliche Arten. In den flachen Gewässern finden zahllose Kraniche einen geschützten Schlafplatz. Und die bizarren Dünenlandschaften, die der Kohleabbau zurückgelassen hat, sind Wohnort für seltene Insekten. Auch Amphibien haben sich hier niedergelassen und lassen ihr Konzert erklingen.

Die letzten Tage war ich in verschiedenen Gebieten in Brandenburg unterwegs - darunter die Naturlandschaft Wanninchen. An dieser Stelle geht mein großer Dank an die Heinz Sielmann Stiftung für die faszinierenden Einblicke!

Die Ufer des Schlabendorfer Sees bilden eine einzigartige Kombination aus Dünen und Wäldern. Hier finden viele seltene und spezialisierte Arten wie der Sandohrwurm ein Zuhause.

Die Landschaft befindet sich in einem stetigen Wandel. Durch die Kräfte von Wind und Wasser wird der sandige Boden in Bewegung gesetzt. Noch dazu kommt es in der Landschaft, die der Braunkohletagebau zurückgelassen hat, immer wieder zu gewaltigen Veränderungen. Urplötzlich brechen Uferbereiche ab oder sacken Waldbereiche weg. Deswegen sind große Teile des Geländes gesperrt – und so entstehen wertvolle Rückzugsbereiche für die dort lebenden Tiere.

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