Der Buntspecht

Der Buntspecht ist die heimische Spechtart, die am wenigsten auf einen Lebensraumtyp festgelegt ist. Deswegen wundert es nicht, dass er auch die häufigste ist.

Die Nilgans

Die Nilgans kommt ursprünglich aus Afrika. Bereits im alten Ägypten war sie als Parkvogel bekannt. Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert wurde die Nilgans nach Westeuropa gebracht, um sie dort in Parks, Menagerien und Zoos zu halten. Im Laufe der Zeit flüchteten einige der bunten Vögel und ließen sich in der Natur nieder. Seit den 1960er Jahren sind Nilganspopulationen in den Niederlanden bekannt und seit den 1980er Jahren auch in Deutschland – insbesondere am Niederrhein.

Der Graureiher

Der Graureiher ist mit einer Körpergröße von bis zu 98 Zentimetern und einer Flügelspannweite von bis zu 1,95 Metern ein recht großer Vertreter der heimischen Vogelwelt. An seine Habitate stellt er keine hohen Ansprüche. Einzig ausreichend Nahrung muss natürlich vorhanden sein.

Der Basstölpel

Nach dem weitestgehenden Verbot der Jagd konnte im Jahr 1991 in Deutschland zum ersten Mal ein brütender Basstölpel beobachtet werden – auf der Insel Helgoland. Heute bauen dort über 600 Brutpaare ihre Nester auf den roten Steilklippen.

Die Waldohreule

Die Waldohreule ist bei uns in Deutschland ähnlich flächendeckend verbreitet wie der Waldkauz. Allerdings unterliegt sein Bestand erheblichen Schwankungen...

Die Singdrossel

Die Singdrossel kommt etwas kleiner daher als ihre allseits bekannte Verwandte, die Amsel. Trotzdem braucht sie sich nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil...

Der Kiebitz

In den letzten Tagen konnte ich die kleinen Kiebitze dabei beobachten, wie sie sich Schritt für Schritt alleine auf die Suche nach Nahrung begaben. Immer unter Beobachtung von Mama oder Papa Kiebitz, die bei Gefahr sofort zur Stelle waren.

Der Haubentaucher

Der Haubentaucher gehört für mich zu den schönsten unserer heimischen Vögel. Namensgebend ist die im Prachtkleid auffällig rotbraun und schwarz gefärbte Federhaube.

Der Kormoran

Entgegen weit verbreiteter Gerüchte ist der Kormoran ein äußerst opportunistischer Jäger. Seine bevorzugte Beute sind kleine bis mittelgroße Fische, die in seinem Gewässer häufig vorkommen. Dass der Kormoran Fische verschlingt, die über 40 Zentimeter groß sind, ist eine Seltenheit. Eine ernst zu nehmende Bedrohung für die einheimischen Fischarten in unseren Flüssen und Seen stellt er somit nicht dar. Das hält den Kormoran allerdings nicht davon ab, sein Glück zu versuchen.

Das Blässhuhn

Das Blässhuhn ist hinsichtlich seines Lebensraums ein Teilspezialist. Teilspezialist deswegen, weil es nährstoffarme Gewässer sowie die Meeresküste in der Regel nicht besiedelt. Ansonsten ist das Blässhuhn allerdings relativ breit aufgestellt, was die Wahl des Lebensraums angeht.

Die Graugans

Zahlreiche Verhaltensforscher haben mit Graugänsen gearbeitet und ihnen auf diese Weise zu großer Berühmtheit verholfen. Warum aber entschieden sich die Forscher ausgerechnet für die Graugans als Mittelpunkt ihrer Forschung? Der Grund dürfte darin liegen, dass neugeborene Graugänse nicht über die Fähigkeit verfügen, ihre Eltern als solche zu erkennen.

Der Kranich

Mit 15 Arten ist der Kranich fast auf der ganzen Welt vertreten. Ein paar weiße Flecken auf der Landkarte sind zwar zu finden, zum Beispiel in Südamerika oder der Antarktis. Dennoch ist der Kranich ein wahrer Weltbürger. Und das nicht nur, weil er in so vielen Ländern lebt. Aufgrund seiner durch den Zug bedingten Aktionsradien verbindet er auch mehrere Länder und sogar Kontinente.
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