Die Eiderente

Eiderenten können bis zu 15 Jahre alt werden. Meist werden die Männchen schwerer, größer und auch älter als die weiblichen Tiere. Eiderenten sind gesellige Tiere und daher oft in großen Trupps zu beobachten.

Die Lachmöwe

Möwen gibt es nicht nur am Meer - die Lachmöwe kann man seit den letzten hundert Jahren immer öfter auch im Binnenland beobachten. Im Winter nimmt ihre Zahl zu, weil die Lachmöwe aus dem Norden in ihre südlichen Überwinterungsgebiete zieht.

Der Star

Stare lassen sich häufig dabei beobachten, wie sie sich in der Nähe von weidenden Säugetieren aufhalten. Ihre Anwesenheit machen sie sich zunutze, indem sie sie als Sitzwarte für die Nahrungssuche benutzen oder in ihrer Nähe aufgescheuchte Insekten erbeuten.

Der Mittelspecht

Allgemein kann man sagen, dass der Mittelspecht ein viel zurückgezogeneres Leben führt als der Buntspecht. In der Balzzeit allerdings ist er leichter zu entdecken. Zu dieser Zeit macht er mit Rufen auf sich aufmerksam und verrät uns dadurch seine Anwesenheit.

Der Kranich

Mit 15 Arten ist der Kranich fast auf der ganzen Welt vertreten. Ein paar weiße Flecken auf der Landkarte sind zwar zu finden, zum Beispiel in Südamerika oder der Antarktis. Dennoch ist der Kranich ein wahrer Weltbürger. Und das nicht nur, weil er in so vielen Ländern lebt. Aufgrund seiner durch den Zug bedingten Aktionsradien verbindet er auch mehrere Länder und sogar Kontinente.

Die Pfuhlschnepfe

Bei meinem Besuch an der Ostsee ist mir die Verwandte der Uferschnepfe über den Weg gelaufen: die Pfuhlschnepfe. Die beiden Arten ähneln einander. Doch es gibt ein paar Merkmale, an denen man Uferschnepfe und Pfuhlschnepfe leicht unterscheiden kann.

Das Blässhuhn

Das Blässhuhn ist hinsichtlich seines Lebensraums ein Teilspezialist. Teilspezialist deswegen, weil es nährstoffarme Gewässer sowie die Meeresküste in der Regel nicht besiedelt. Ansonsten ist das Blässhuhn allerdings relativ breit aufgestellt, was die Wahl des Lebensraums angeht.

Die Reiherente

Die wunderschöne Reiherente gehört zu den sogenannten Tauchenten. Sie kommt bei uns relativ häufig vor und eignet sich somit wunderbar für Vogelinteressierte, die erst kürzlich mit dem Beobachten unserer gefiederten Freunde begonnen haben.

Der Gimpel

Ursprünglich lebte der Gimpel hauptsächlich in Nadelwäldern. Doch er hat sich erfolgreich an unsere Kulturlandschaft angepasst und kommt heute vielerorts auch in Parks, auf Friedhöfen und in Gärten vor.

Der Rotschenkel

Tüter ist der plattdeutsche Name des Rotschenkels. Jeder, der schon einmal das Glück hatte, seinen Rufen lauschen zu dürfen, weiß sofort, wie es zu diesem Namen gekommen ist.

Die Uferschnepfe

Auf langen Beinen stakst die Uferschnepfe über die Feuchtwiese. Sie fühlt sich dort am wohlsten, wo sie feuchte Böden findet, in denen sie nach Nahrung stochern kann. Leider schwindet ihr Lebensraum rasant, weswegen sie in der Roten Liste Deutschland in die Kategorie 1 aufstieg: Vom Aussterben bedroht.

Der Mäusebussard

Seit der Einführung der ganzjährigen Schonzeit im Jahr 1970 hat die Population des Mäusebussards wieder zugenommen. Mit etwa 100.000 Brutpaaren leben in Deutschland 50 % der europäischen und fast 10 % der westpaläarktischen Populationen. Dadurch ist der Schutz bei uns besonders wichtig.
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