Die Graugans

Zahlreiche Verhaltensforscher haben mit Graugänsen gearbeitet und ihnen auf diese Weise zu großer Berühmtheit verholfen. Warum aber entschieden sich die Forscher ausgerechnet für die Graugans als Mittelpunkt ihrer Forschung? Der Grund dürfte darin liegen, dass neugeborene Graugänse nicht über die Fähigkeit verfügen, ihre Eltern als solche zu erkennen.

Der Kranich

Mit 15 Arten ist der Kranich fast auf der ganzen Welt vertreten. Ein paar weiße Flecken auf der Landkarte sind zwar zu finden, zum Beispiel in Südamerika oder der Antarktis. Dennoch ist der Kranich ein wahrer Weltbürger. Und das nicht nur, weil er in so vielen Ländern lebt. Aufgrund seiner durch den Zug bedingten Aktionsradien verbindet er auch mehrere Länder und sogar Kontinente.

Der Kleiber

Anders als Specht und Baumläufer kann er kopfüber an Bäumen hinunterlaufen. Dabei krallt er sich mit dem einen Fuß an der Rinde fest und macht mit dem anderen einen Schritt, anstatt mit beiden Füßen abzuspringen und sich dabei mit dem Schwanz abzustützen.

Die Mandarinente

Ihren Ursprung hat die Mandarinente in Ostasien. Dort ist ihre Verbreitung durch den Verlust des überlebenswichtigen Lebensraums allerdings stark zurückgegangen. Doch im Laufe der Zeit konnte sich die Mandarinente in Europa ansiedeln und ist heute mit ihrem bunten Gefieder auch auf deutschen Seen ein Farbklecks.

Der Silberreiher

Ardea alba – das bedeutet der „weiße Reiher“. Treffender lässt sich sein Erscheinungsbild nicht beschreiben.
Sein Gefieder ist von Kopf bis Schwanz in einem edlen, reinen Weiß gefärbt.

Die Blässgans

Zur Brutzeit bevorzugt die Blässgans die offene, waldlose Tundra. Ihre Brutgebiete liegen vor allem in Russland, Kandada und auf Grönland.

Die Rohrammer

Umgangssprachlich wurde die Rohrammer auch als Rohrspatz bezeichnet. Zurückzuführen ist das auf ihr Erscheinungsbild.

Die Uferschnepfe

Auf langen Beinen stakst die Uferschnepfe über die Feuchtwiese. Sie fühlt sich dort am wohlsten, wo sie feuchte Böden findet, in denen sie nach Nahrung stochern kann. Leider schwindet ihr Lebensraum rasant, weswegen sie in der Roten Liste Deutschland in die Kategorie 1 aufstieg: Vom Aussterben bedroht.

Der Sandregenpfeifer

Der Sandregenpfeifer brütet mit Vorliebe an der Küste. Allerdings trifft man ihn, dort wo er geeignete Bedingungen findet, auch im Landesinneren – zum Beispiel an Flüssen oder Kiesgruben.

Die Lachmöwe

Möwen gibt es nicht nur am Meer - die Lachmöwe kann man seit den letzten hundert Jahren immer öfter auch im Binnenland beobachten. Im Winter nimmt ihre Zahl zu, weil die Lachmöwe aus dem Norden in ihre südlichen Überwinterungsgebiete zieht.

Der Kiebitz

In den letzten Tagen konnte ich die kleinen Kiebitze dabei beobachten, wie sie sich Schritt für Schritt alleine auf die Suche nach Nahrung begaben. Immer unter Beobachtung von Mama oder Papa Kiebitz, die bei Gefahr sofort zur Stelle waren.

Die Wacholderdrossel

Am liebsten hat es die Wacholderdrossel offen. Sie bevorzugt halboffene Landschaften und Waldränder. Auch in Uferbereichen und naturnahen Hecken in der landwirtschaftlichen Kulturlandschaft ist sie anzutreffen. Daneben finden wir sie auch in Parks und Gärten.
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