Der Kranich

Mit 15 Arten ist der Kranich fast auf der ganzen Welt vertreten. Ein paar weiße Flecken auf der Landkarte sind zwar zu finden, zum Beispiel in Südamerika oder der Antarktis. Dennoch ist der Kranich ein wahrer Weltbürger. Und das nicht nur, weil er in so vielen Ländern lebt. Aufgrund seiner durch den Zug bedingten Aktionsradien verbindet er auch mehrere Länder und sogar Kontinente.

Die Mandarinente

Ihren Ursprung hat die Mandarinente in Ostasien. Dort ist ihre Verbreitung durch den Verlust des überlebenswichtigen Lebensraums allerdings stark zurückgegangen. Doch im Laufe der Zeit konnte sich die Mandarinente in Europa ansiedeln und ist heute mit ihrem bunten Gefieder auch auf deutschen Seen ein Farbklecks.

Seevögel als Beifang

Häufig ist von "Beifang" in der Fischerei die Rede. Neben zum Beispiel Haien, Walen und Delfinen sind hiervon auch oft Seevögel betroffen. Was liegt da näher als die Vermutung, dass diese Tatsache negative Auswirkungen auf ihren Bestand hat? Nur Gewissheit gab es darüber keine. Bis jetzt.

Der Sanderling

Müßiggang und Entschleunigung sind für ihn Fremdwörter. Immerzu ist der kleine Sanderling auf der Jagd nach Wellen. Zumindest könnte man das meinen, wenn man seinem Treiben zuschaut. Dabei hat er es natürlich nicht auf die Welle abgesehen - zumindest nicht direkt.

Die Rabenkrähe

Die Rabenkrähe ist sehr anpassungsfähig. Das spiegelt sich sowohl bei der Art des Lebensraumes, als auch bei der Nahrungsauswahl wieder.

Der Flussregenpfeifer

Natürlicherweise ist der Flussregenpfeifer in den flachen Uferbereichen unverbauter Flüsse zuhause. Vegetationsfreie Flächen werden hier durch die Kraft des Wassers immer wieder aufs Neue geschaffen.

Die Trottellumme

Die Trottellumme ist auf dem Meer zuhause. Nur zum Brüten lässt sie sich für längere Zeit an Land nieder. Dort macht sie ihrem Namen alle Ehre. Doch ihr trotteliger Gang an Land täuscht über die Eleganz hinweg, mit der sie sich beim Tauchen nach Fisch bewegt.

Der Austernfischer

Entgegen seinem Namen fischt der Austernfischer nicht – er stochert. Seinem langen Schnabel entgehen auch im Sand vergrabene Muscheln, Würmer und Krebse nicht.

Das Wintergoldhähnchen

Wintergoldhähnchen bevorzugen Fichtenbestände als Lebensraum. Auch andere Nadelbäume, wie zum Beispiel Lärchen und Kiefern, werden von ihnen geschätzt. Allerdings werden durchaus auch andere Lebensräume aufgesucht...

Der Graureiher

Der Graureiher ist mit einer Körpergröße von bis zu 98 Zentimetern und einer Flügelspannweite von bis zu 1,95 Metern ein recht großer Vertreter der heimischen Vogelwelt. An seine Habitate stellt er keine hohen Ansprüche. Einzig ausreichend Nahrung muss natürlich vorhanden sein.

Der Basstölpel

Nach dem weitestgehenden Verbot der Jagd konnte im Jahr 1991 in Deutschland zum ersten Mal ein brütender Basstölpel beobachtet werden – auf der Insel Helgoland. Heute bauen dort über 600 Brutpaare ihre Nester auf den roten Steilklippen.

Der Gänsesäger

Der Gänsesäger fällt durch seinen charakteristischen Schnabel auf. Er ist kräftig und an der Spitze hakenförmig nach unten gebogen. Damit ist er ein perfektes Werkzeug für den Fischfang.
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