Oppenweher Moor Umland - Kraniche

Früh am Morgen, als die ersten Sonnenstrahlen den Nebel angeleuchtet haben, sind wir in die Nähe des Oppenweher Moores gefahren. Es liegt direkt auf der Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Auf einer Fläche von etwa 1.218 Fußballfeldern bietet es Lebensraum für gefährdete Tiere und Pflanzen.

Moore – eine Einleitung

Es war Alexander von Humboldt, der die Metapher vom Moor als Schwamm benutzte. Und er hatte recht. Moore bestehen zu etwa 95 % aus Wasser. Sie sind ein völlig natürlicher und hoch effektiver Schutz vor Hochwasser. In sehr niederschlagsreichen Jahren kann ein Moor so viel Wasser aufnehmen, dass es mehr als einen Meter „aufschwimmt“.

Ein Kalksteinbruch voll Wasser

60 Jahre lang wurde in Schlupkothen Kalk gefördert – insgesamt kamen 45 Millionen Tonnen Kalkstein zusammen. Dafür grub man sich bis zu 70 Meter tief in den Boden. Heute ist aus dem Kalksteinbruch ein kleiner See geworden, auf dem sich Wasservögel gerne niederlassen.

Im Nebel versunken

Bei Morgengrauen umhüllte der eisige Nebel die Berge Tschechiens.