Feinstrahl / Einjähriges Berufkraut

Einst war es vielerorts eine beliebte Zierpflanze. Heute ist es vor allem als Unkraut verschrien und findet nur noch selten einen Platz in unseren Gärten. Die Rede ist vom Feinstrahl, auch als Einjähriges Berufkraut bekannt.

Der Breitwegerich

Als Heilpflanze ist der Breitwegerich weniger bekannt als sein schmalblättriger Verwandter, der Spitzwegerich. Dennoch verschafft er bei vielen Beschwerden Linderung.

Das Jakobskraut

Die Blüten des Jakobskrauts werden gerne von Fliegen, Schwebfliegen, Weichkäfern und einigen Faltern angeflogen. Von Bienen werden sie hingegen hauptsächlich dann besucht, wenn es keine Alternativen gibt – als Notfallnahrung sozusagen.

Gundermann - duftes Wildkraut

Im Frühling zaubert der Gundermann in viele Gärten einen duftenden, lila Blütenteppich. Seine anspruchslose Lebensweise hat ihn zu einem der am häufigsten anzutreffenden Wildkräuter in Mitteleuropa gemacht.

Der Huflattich

Wenn Bienen, Schmetterlinge und Co. Hunger haben, können sie nicht wie wir auf die gefüllten Regale im Supermarkt zurückgreifen. Stattdessen fliegen sie auf der Suche nach Pollen und Nektar emsig von Blüte zu Blüte. Frühblüher wie der Huflattich sind für nektar- und pollenliebende Insekten überlebenswichtig – denn sie bieten ihnen bereits im Frühling Nahrung.

Das Gänseblümchen

Das Gänseblümchen ist eine der ersten und der letzten blühenden Pflanzen im Jahr. Das Gänseblümchen trotzt sogar häufig der winterlichen Kälte und lässt sich deshalb auch bei Schnee ernten. Die lange Blütezeit hat ihr den wissenschaftlichen Namen „Bellis perennis“ – die immerwährende Schöne – eingebracht.

Der Rainfarn

Neben der großen Beliebtheit bei Insekten kann der Rainfarn auch dem Menschen nützliche Dienste erweisen. So lassen sich seine Blüten als Färbemittel nutzen. Die Pflanze ist aber auch wunderbar als natürliches Mittel gegen Mücken geeignet.

Die Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse bietet vielen Tieren Nahrung und Lebensraum. Unzählige Arten nutzen den Nektar. Zudem findet man oft Eier verschiedener Arten – beispielsweise des Kohlweißlings – unter und auf den Blättern. Bei einem solchen Insektenmagnet bleiben natürlich auch die Spinnen nicht lange fern.

Der Gemeine Wirbeldost

Der Wirbeldost fand bereits im 1. Jahrhundert nach Christus Verwendung als Heilkraut. Ihm wird eine herz- und magenstärkende sowie schweißtreibende und schleimlösende Wirkung zugesprochen. Die jungen Triebe des Gemeinen Wirbeldosts enthalten Betulin. Betulin kommt auch in der Birkenrinde vor und wirkt antientzündlich, antibakteriell, antiviral und antitumoral.

Die Wiesen-Flockenblume

In der Wiesen-Flockenblume ist ein hoher Gehalt an Gerbstoffen und Flavonoiden enthalten. Da der Verzehr von Flavonoiden den Körper bei der Förderung körpereigener Abwehrmechanismen unterstützt, wird die Wiesen-Flockenblume auch heilkundlich genutzt.

Die Herbstzeitlose – giftig schön

Giftig ist oft Definitionssache. Bei einigen Pflanzen gibt es unterschiedliche Wahrheiten – je nachdem, wen man gerade fragt. Hinsichtlich der Herbstzeitlosen ist der Fall allerdings klar: Giftig bedeutet hier tödlich.

Der Schwarze Nachtschatten

Der Schwarze Nachtschatten (Solanum nigrum) gehört zur Gattung der Solanum. Diese ist mit rund 1700 Arten weltweit eine der größten Gattungen. So hat der Schwarze Nachtschatten auch berühmte Verwandte wie die Tomate oder die Kartoffel.
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