Die Gemeine Wegwarte

Die Gemeine Wegwarte erfreut uns mit ihren blauen Blüten, wann immer wir sie sehen. Doch sie kann noch mehr, als nur schön aussehen...

Echtes Lungenkraut

Im Frühling bilden sich röhrenförmige, rosa Blüten aus, die sich im Laufe der Zeit blau-violett färben. Dafür ist ein Farbstoff verantwortlich, der bei einer Änderung des pH-Werts in den Blütenblättern die Farbe ändert.

Beinwell

Am liebsten wächst Beinwell auf nährstoffreichen, feuchten Böden. Häufig findet man ihn auf Wiesen, in Gräben oder an Bachufern. Er kommt sowohl mit Schatten als auch mit Sonne zurecht und erträgt auch Trockenheit. Die Vermehrung erfolgt über die seiner Wurzeln.

Der Beifuß

Wie viele andere Wildkräuter auch, hat der Beifuß mehrere volkstümliche Namen. So kennt man ihn zum Beispiel als Gänsekraut, Jungfernkraut oder Sonnenwendkraut. Diese Liste ließe sich noch lange weiterführen. Vielleicht hat sich der Name Beifuß letztlich durchgesetzt, weil der Pflanze viele positive Eigenschaften rund um das Thema Füße zugesprochen werden. So sind Beifußblätter in den Schuhen zur Erfrischung bei Wanderern beliebt. Außerdem glaubte man früher, dass eine um das Fußgelenk gebundene Beifußwurzel vor Schlangen- und Hundebissen schützt.

Feinstrahl / Einjähriges Berufkraut

Einst war es vielerorts eine beliebte Zierpflanze. Heute ist es vor allem als Unkraut verschrien und findet nur noch selten einen Platz in unseren Gärten. Die Rede ist vom Feinstrahl, auch als Einjähriges Berufkraut bekannt.

Der Breitwegerich

Als Heilpflanze ist der Breitwegerich weniger bekannt als sein schmalblättriger Verwandter, der Spitzwegerich. Dennoch verschafft er bei vielen Beschwerden Linderung.

Das Jakobskraut

Die Blüten des Jakobskrauts werden gerne von Fliegen, Schwebfliegen, Weichkäfern und einigen Faltern angeflogen. Von Bienen werden sie hingegen hauptsächlich dann besucht, wenn es keine Alternativen gibt – als Notfallnahrung sozusagen.

Der Gundermann

Im Frühling zaubert der Gundermann in viele Gärten einen duftenden, lila Blütenteppich. Seine anspruchslose Lebensweise hat ihn zu einem der am häufigsten anzutreffenden Wildkräuter in Mitteleuropa gemacht.

Der Huflattich

Wenn Bienen, Schmetterlinge und Co. Hunger haben, können sie nicht wie wir auf die gefüllten Regale im Supermarkt zurückgreifen. Stattdessen fliegen sie auf der Suche nach Pollen und Nektar emsig von Blüte zu Blüte. Frühblüher wie der Huflattich sind für nektar- und pollenliebende Insekten überlebenswichtig – denn sie bieten ihnen bereits im Frühling Nahrung.

Das Gänseblümchen

Das Gänseblümchen ist eine der ersten und der letzten blühenden Pflanzen im Jahr. Das Gänseblümchen trotzt sogar häufig der winterlichen Kälte und lässt sich deshalb auch bei Schnee ernten. Die lange Blütezeit hat ihr den wissenschaftlichen Namen „Bellis perennis“ – die immerwährende Schöne – eingebracht.

Der Rainfarn

Neben der großen Beliebtheit bei Insekten kann der Rainfarn auch dem Menschen nützliche Dienste erweisen. So lassen sich seine Blüten als Färbemittel nutzen. Die Pflanze ist aber auch wunderbar als natürliches Mittel gegen Mücken geeignet.

Die Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse bietet vielen Tieren Nahrung und Lebensraum. Unzählige Arten nutzen den Nektar. Zudem findet man oft Eier verschiedener Arten – beispielsweise des Kohlweißlings – unter und auf den Blättern. Bei einem solchen Insektenmagnet bleiben natürlich auch die Spinnen nicht lange fern.
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