Der Kleine Wiesenknopf

Für alle, die anfangen, sich mit Wildkräutern zu beschäftigen und diese auch in ihrem Garten kultivieren möchten, ist der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor) ein perfekter Einstieg. Die Gründe dafür sind vielfältig: Der Kleine Wiesenknopf ist ein mildes, wohlschmeckendes Wildkraut. Noch dazu ist er außerordentlich pflegeleicht. Es vermehrt sich von selbst und beehrt uns jedes Jahr aufs Neue mit seiner Anwesenheit, ohne dass wir dafür etwas tun müssen. Auch einen milden Winter übersteht es ohne Probleme, sodass wir die schmackhaften Blätter sogar in dieser Jahreszeit ernten können.

Neben den Blättern können wir auch die Blütenstände und die Wurzel verwenden. Da sich der Kleine Wiesenknopf, wie beschrieben, eigenständig und mitunter sehr reichhaltig vermehrt, können einzelne Pflanzen zur Nutzung der Wurzel bedenkenlos im Garten ausgegraben werden. Der Kleine Wiesenknopf ist rohkosttauglich und kann in vielen Bereichen genutzt werden. Vor allem als Beigabe in einem frischen Sommersalat oder in einer Soße erfreut er sich großer Beliebtheit. Der Kleine Wiesenknopf ist übrigens eine Zutat der traditionellen Frankfurter Grünen Soße.

Je nach Standort kann der Kleine Wiesenknopf in seiner Größe stark variieren. Durchschnittlich erreicht er eine Höhe von 20 bis 50 Zentimetern. Fühlt er sich besonders wohl, können einzelne Exemplare aber auch deutlich größer werden. Oft siedelt er sich auf Halbtrocken- und Magerrasen an. Am liebsten wächst er in der Sonne auf lockeren, trockenen und kalkhaltigen Lehmböden. Kein Wunder, dass er als Magerkeitszeiger dient.

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