Der Gänsesäger

Der Gänsesäger fällt durch seinen charakteristischen Schnabel auf. Er ist kräftig und an der Spitze hakenförmig nach unten gebogen. Damit ist er ein perfektes Werkzeug für den Fischfang.

Das Wildkaninchen

Es ist kleiner als der Feldhase und kürzere Ohren hat es auch: das Wildkaninchen. An ein Leben in der Kulturlandschaft ist es perfekt angepasst. So kann man das Wildkaninchen auch innerhalb von Dörfern und Städten antreffen.

Die Bachstelze

Die Bachstelze ist die häufigste Stelzenart in Deutschland. Das liegt nicht zuletzt an ihrer Anpassungsfähigkeit. Als Kulturfolger lebt sie auch in von Menschen veränderten Lebensräumen.

Die Kegelrobbe

Seit 1989 sind auf Helgoland wieder regelmäßig Kegelrobben zu beobachten. Ende der 90er Jahre fand auf der Düne – der vorgelagerten Insel Helgolands – die erste Geburt statt. Nachdem die Jagd auf Kegelrobben in Deutschland seit den 70er Jahren verboten ist, hat die Geburtenrate bis heute zugenommen.

Der Sandregenpfeifer

Der Sandregenpfeifer brütet mit Vorliebe an der Küste. Allerdings trifft man ihn, dort wo er geeignete Bedingungen findet, auch im Landesinneren – zum Beispiel an Flüssen oder Kiesgruben.

Der Uhu

Heute kann man es sich kaum noch vorstellen, aber einst galt der Uhu als Wesen der Unterwelt. Er wurde für Krankheiten, Hungersnöte, Krieg und Tod verantwortlich gemacht. Kein Wunder, dass er gnadenlos verfolgt und vielerorts sogar ausgerottet wurde.

Der Basstölpel

Nach dem weitestgehenden Verbot der Jagd konnte im Jahr 1991 in Deutschland zum ersten Mal ein brütender Basstölpel beobachtet werden – auf der Insel Helgoland. Heute bauen dort über 600 Brutpaare ihre Nester auf den roten Steilklippen.

Das Wildschwein

Es ist borstig, schlau, erfolgreich und riecht streng: das Wildschwein. In unserer aufgeräumten Kulturlandschaft kommt es mit seiner gedrungenen Gestalt und seinem borstigen Fell ein wenig urig daher. Mildere Winter sowie ein reiches Nahrungsangebot durch Fütterungen und eine intensive Landwirtschaft sorgen für einen wachsenden Bestand. Hinzu kommt ihre unglaublich hohe Anpassungsfähigkeit, mit der diese Tiere sogar den urbanen Raum erobert haben.

Die Pfuhlschnepfe

Die Uferschnepfe habe ich euch bereits vorgestellt, nachdem ich sie am Dümmer beobachten konnte. Bei meinem Besuch an der Ostsee ist mir nun ihre Verwandte über den Weg gelaufen: die Pfuhlschnepfe. Die beiden Arten ähneln einander. Doch es gibt ein paar Merkmale, an denen man Uferschnepfe und Pfuhlschnepfe leicht unterscheiden kann.

Der Distelfalter

Der Distelfalter, der Admiral und das Taubenschwänzchen gehören zu den bekanntesten Wanderern Mitteleuropas. Doch ihr Zugverhalten ist deutlich weniger erforscht als das von Vögeln.

Das Reh

Manchmal hat man beim abendlichen Spaziergang Glück und kann Rehe beobachten. Doch oft verschwinden sie fluchtartig ins Gebüsch - gerade noch da und einen Moment später praktisch unsichtbar. Ihre perfekte Tarnung hilft ihnen, sich an die unterschiedlichsten Lebensräume anzupassen und sich zu etablieren.

Die Nebelkrähe

Ihr Hauptverbreitungsgebiet in Deutschland liegt in den östlichen Bundesländern sowie in Schleswig-Holstein. Die Elbe könnte man als Verbreitungsgrenze bezeichnen. In diesen Gebieten kommt es auch immer wieder zu Hybridisierungen zwischen Nebel- und Rabenkrähe.
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