Die Wacholderdrossel

Am liebsten hat es die Wacholderdrossel offen. Sie bevorzugt halboffene Landschaften und Waldränder. Auch in Uferbereichen und naturnahen Hecken in der landwirtschaftlichen Kulturlandschaft ist sie anzutreffen. Daneben finden wir sie auch in Parks und Gärten.

Die Sumpfmeise

Sehen sich zwei Arten zum Verwechseln ähnlich, spricht man von Zwillingsarten. Für die Sumpfmeise ist diese Bezeichnung wie gemacht. Denn sie sieht der Weidenmeise so ähnlich, dass sogar erfahrenen Beobachtern eine Unterscheidung schwerfällt.

Die Haubenmeise

Könnte die Haubenmeise von ihrem Lieblingsplatz erzählen, käme die Sprache vermutlich auf einen natürlichen Kiefernwald mit zahlreichen alten Bäumen. Aber als ausgesprochener Kiefernspezialist kommt sie auch in anderen Wäldern vor. Zum Beispiel in Buchen- und Eichenwäldern, in Letzteren vor allem in Südeuropa. Zudem besiedelt die Haubenmeise Nadelbäume in Parks und Gärten.

Die Kegelrobbe

Seit 1989 sind auf Helgoland wieder regelmäßig Kegelrobben zu beobachten. Ende der 90er Jahre fand auf der Düne – der vorgelagerten Insel Helgolands – die erste Geburt statt. Nachdem die Jagd auf Kegelrobben in Deutschland seit den 70er Jahren verboten ist, hat die Geburtenrate bis heute zugenommen.

Der Basstölpel

Nach dem weitestgehenden Verbot der Jagd konnte im Jahr 1991 in Deutschland zum ersten Mal ein brütender Basstölpel beobachtet werden – auf der Insel Helgoland. Heute bauen dort über 600 Brutpaare ihre Nester auf den roten Steilklippen.

Der Damhirsch

Vor etwa 2000 Jahren wurde der Damhirsch in Europa eingeführt. Allerdings ist diese Einführung eher eine Rückführung gewesen. So belegen fossile Funde, dass der Damhirsch bereits vor der Eiszeit in Europa vorkam.

Der Rotschenkel

Tüter ist der plattdeutsche Name des Rotschenkels. Jeder, der schon einmal das Glück hatte, seinen Rufen lauschen zu dürfen, weiß sofort, wie es zu diesem Namen gekommen ist.

Der Hausspatz

„Dreckspatz“, wer hat das noch nicht gesagt oder gehört?! Dabei liegt dieser Bezeichnung ein großer Irrtum zugrunde. Zurückzuführen ist sie auf die ausgeprägte Sandbadelust der kleinen Vögel. Badelust ist ein passender Begriff dafür, denn die Zapperlinge nutzen das Sandbad, um sich von lästigen Parasiten zu säubern.

Die Lachmöwe

Möwen gibt es nicht nur am Meer - die Lachmöwe kann man seit den letzten hundert Jahren immer öfter auch im Binnenland beobachten. Im Winter nimmt ihre Zahl zu, weil die Lachmöwe aus dem Norden in ihre südlichen Überwinterungsgebiete zieht.

Der Steinkauz

Nicht vielen Tieren wird die Ehre eines göttlichen Namens zuteil. Der Steinkauz ist einer von ihnen. Sein lateinischer Name ist Athene noctua, benannt nach der griechischen Göttin Athene. Noctua leitet sich von nox ab, was Nacht bedeutet.

Der Silberreiher

Ardea alba – das bedeutet der „weiße Reiher“. Treffender lässt sich sein Erscheinungsbild nicht beschreiben.
Sein Gefieder ist von Kopf bis Schwanz in einem edlen, reinen Weiß gefärbt.

Die Uferschnepfe

Auf langen Beinen stakste die Uferschnepfe über die Feuchtwiese. Sie fühlt sich dort am wohlsten, wo sie feuchte Böden findet, in denen sie nach Nahrung stochern kann. Leider schwindet ihr Lebensraum rasant, weswegen sie in der Roten Liste Deutschland in die Kategorie 1 aufstieg: Vom Aussterben bedroht.
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