Das Tagpfauenauge

Schon früh im Jahr können wir das Tagpfauenauge bei der Suche nach Nahrung beobachten. Denn er hat als erwachsener Falter an einem geschützten Ort überwintert und wird von den ersten warmen Sonnenstrahlen nach draußen gelockt.

Der Hirschkäfer

Über Schönheit lässt sich bekanntlich gut streiten. Und bei der Vielfalt, die es an Käfern gibt, ist es ohnehin nicht einfach, den Schönsten zu finden. Aber einen der vordersten Plätze würde der Hirschkäfer sicherlich bei vielen Käferfreunden einnehmen. Und das vollkommen zu Recht, wie ich finde.

Der Mäusebussard

Seit der Einführung der ganzjährigen Schonzeit im Jahr 1970 hat die Population des Mäusebussards wieder zugenommen. Mit etwa 100.000 Brutpaaren leben in Deutschland 50 % der europäischen und fast 10 % der westpaläarktischen Populationen. Dadurch ist der Schutz bei uns besonders wichtig.

Der Star

Stare lassen sich häufig dabei beobachten, wie sie sich in der Nähe von weidenden Säugetieren aufhalten. Ihre Anwesenheit machen sie sich zunutze, indem sie sie als Sitzwarte für die Nahrungssuche benutzen oder in ihrer Nähe aufgescheuchte Insekten erbeuten.

Die Pfuhlschnepfe

Bei meinem Besuch an der Ostsee ist mir die Verwandte der Uferschnepfe über den Weg gelaufen: die Pfuhlschnepfe. Die beiden Arten ähneln einander. Doch es gibt ein paar Merkmale, an denen man Uferschnepfe und Pfuhlschnepfe leicht unterscheiden kann.

Der Kranich

Mit 15 Arten ist der Kranich fast auf der ganzen Welt vertreten. Ein paar weiße Flecken auf der Landkarte sind zwar zu finden, zum Beispiel in Südamerika oder der Antarktis. Dennoch ist der Kranich ein wahrer Weltbürger. Und das nicht nur, weil er in so vielen Ländern lebt. Aufgrund seiner durch den Zug bedingten Aktionsradien verbindet er auch mehrere Länder und sogar Kontinente.

Der Uhu

Heute kann man es sich kaum noch vorstellen, aber einst galt der Uhu als Wesen der Unterwelt. Er wurde für Krankheiten, Hungersnöte, Krieg und Tod verantwortlich gemacht. Kein Wunder, dass er gnadenlos verfolgt und vielerorts sogar ausgerottet wurde.

Der Asiatische Marienkäfer

Der Asiatische Marienkäfer hat seinen Ursprung, wie sollte es anders sein, in Asien. Ende des letzten Jahrhunderts wurde er erst nach Amerika und später auch nach Europa gebracht. Der Grund dafür liegt in seinem Appetit: Während unser heimischer Siebenpunkt-Marienkäfer etwa 50 Blattläuse am Tag vertilgt, schafft sein asiatischer Verwandter fünfmal so viel! Das wollte man sich in Gewächshäusern zunutze machen.

Der Schwarzspecht

Der Schwarzspecht ist größer als die anderen bei uns heimischen Spechte. Zudem ruft er lautstark, vor allem in Zeiten, in denen er sein Revier gegenüber Konkurrenten absteckt und verteidigt.

Der Aurorafalter

Für viele Menschen gehört der Aurorafalter zu den schönsten Faltern, die bei uns vorkommen. Klar, Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Aber widersprechen mag diesen Menschen sicher niemand.

Der Balkenschröter

„Kleiner Hirschkäfer“ wird der Balkenschröter im Volksmund oft genannt. Und das nicht zu Unrecht...

Der Laubfrosch

Der Laubfrosch ist in Europa relativ weit verbreitet und doch sieht man ihn nicht häufig. Denn zum einen ist er sehr klein und zum anderen gut getarnt.
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