Der Baldrian-Scheckenfalter

Den Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina) kann man hierzulande stellenweise noch häufig beobachten. Vor allem an feuchten, sonnigen Standorten lässt er sich nieder.

Die Kreuzkröte

Als ich während der Krötenwanderung ehrenamtlich beim Amphibienschutz gearbeitet habe, ist sie mir das erste Mal über den Weg gelaufen. Seitdem ist sie mir besonders ans Herz gewachsen. Vielleicht, weil sie stets zielstrebig in die entgegengesetzte Richtung der Kamera lief und es mir damit schwer machte, sie zu fotografieren.

Der Kranich

Mit 15 Arten ist der Kranich fast auf der ganzen Welt vertreten. Ein paar weiße Flecken auf der Landkarte sind zwar zu finden, zum Beispiel in Südamerika oder der Antarktis. Dennoch ist der Kranich ein wahrer Weltbürger. Und das nicht nur, weil er in so vielen Ländern lebt. Aufgrund seiner durch den Zug bedingten Aktionsradien verbindet er auch mehrere Länder und sogar Kontinente.

Die Mandarinente

Ihren Ursprung hat die Mandarinente in Ostasien. Dort ist ihre Verbreitung durch den Verlust des überlebenswichtigen Lebensraums allerdings stark zurückgegangen. Doch im Laufe der Zeit konnte sich die Mandarinente in Europa ansiedeln und ist heute mit ihrem bunten Gefieder auch auf deutschen Seen ein Farbklecks.

Pflanzen und Pilze - eine Symbiose

Zwischen Bäumen und Pilzen bestehen wechselseitige Beziehungen. Doch dieses faszinierende Geflecht aus Geben und Nehmen macht nicht an der Waldgrenze halt. Vielmehr setzt es sich zum Beispiel auch auf Wiesen fort. Beispielsweise bestehen Beziehungen zwischen dem Spitzwegerich und Pilzen.

Die Rötelmaus

Mucksmäuschenstill leben sie unter uns – in Wäldern, auf Feldern oder in Gärten. Nur durch ein leises Rascheln machen sie sich bemerkbar, wenn sie sich durch Pflanzen und Laub hindurch ihre Wege suchen.

Die Weinbergschnecke

Im Gegensatz zu vielen anderen Schneckenarten kann die Weinbergschnecke regelmäßig auch am Tag beobachtet werden. Vor allem, wenn die Temperaturen mild sind und es regnet, ist sie gerne unterwegs.

Die Esche

Auffällig an der Esche sind ihre dunklen Knospen. Sie sind auch im Winter ausgebildet und somit ein hilfreiches Merkmal, um diesen Baum zu bestimmen. Sie sehen schwarz aus, sind es aber im Grunde nicht. Das Schwarze sind kleine Härchen, die die Knospen überziehen, um sie vor Frost und Verdunstung zu schützen.

Seevögel als Beifang

Häufig ist von "Beifang" in der Fischerei die Rede. Neben zum Beispiel Haien, Walen und Delfinen sind hiervon auch oft Seevögel betroffen. Was liegt da näher als die Vermutung, dass diese Tatsache negative Auswirkungen auf ihren Bestand hat? Nur Gewissheit gab es darüber keine. Bis jetzt.

Das Grüne Heupferd

Denken wir an die Feinde von Blattläusen, fallen uns in aller Regel Marienkäfer ein. Aber es gibt noch jemand anderen, bei dem die Blattläuse ganz weit oben auf der Liste der Lieblingsspeisen stehen: Das Grüne Heupferd, auch Großes Heupferd genannt.

Amphibienschutz

Ein Frosch hat es nicht leicht. Im Märchen wird er von der Prinzessin gegen die Wand geworfen. Im Sprichwort steckt er uns im Hals. Und als wäre das nicht genug, steht ihm und seinen halbaquatisch lebenden Verwandten jedes Jahr der Weg zu den Laichgewässern bevor. Dort lauern viele Gefahren. Dazu gehören zwar keine Prinzessinnen, nichtsdestotrotz hat das größte Problem zwei Beine.

Der Sanderling

Müßiggang und Entschleunigung sind für ihn Fremdwörter. Immerzu ist der kleine Sanderling auf der Jagd nach Wellen. Zumindest könnte man das meinen, wenn man seinem Treiben zuschaut. Dabei hat er es natürlich nicht auf die Welle abgesehen - zumindest nicht direkt.
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