Der Aronstab

Ein giftiger und stinkender Verwandlungskünstler, der sich als Tierfänger betätigt. So könnten wir den Aronstab in einem Satz beschreiben. Damit kommt er aber unsympathischer rüber als er tatsächlich ist.

Die Eiche

In Deutschland kommen hauptsächlich zwei Arten der Eiche vor. Zum einen die Traubeneiche (Wintereiche), zum anderen die Stieleiche (Sommereiche).

Echtes Lungenkraut

Im Frühling bilden sich röhrenförmige, rosa Blüten aus, die sich im Laufe der Zeit blau-violett färben. Dafür ist ein Farbstoff verantwortlich, der bei einer Änderung des pH-Werts in den Blütenblättern die Farbe ändert.

Die Gemeine Kiefer

Nach der Eiszeit in Europa war die Kiefer neben der Birke und der Hasel einer der Wegbereiter für die Entstehung neuer Wälder. Sie zählt zu den Pionieren unter den Bäumen.

Beinwell

Am liebsten wächst Beinwell auf nährstoffreichen, feuchten Böden. Häufig findet man ihn auf Wiesen, in Gräben oder an Bachufern. Er kommt sowohl mit Schatten als auch mit Sonne zurecht und erträgt auch Trockenheit. Die Vermehrung erfolgt über die seiner Wurzeln.

Die Schwarzerle

Die in Deutschland heimischen Erlen gehören drei Arten an: der Schwarzerle, der Grünerle und der Grauerle. Falls ihr schon einmal von Roterlen gehört habt: auch die gibt es. Denn „Schwarzerle“ und „Roterle“ sind zwei Namen für eine Art: Alnus glutinosa. Das sorgt auf den ersten Blick für Verwirrung. Doch bei genauerem Hinsehen erkennt man den Grund für die beiden Namen.

Die Heidelbeere

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum im Wald gesammelte Heidelbeeren Zähne und Zunge blau färben, aber im Supermarkt gekaufte nicht? Die Antwort darauf ist schnell gegeben: Es handelt sich um unterschiedliche Arten.

Der Beifuß

Wie viele andere Wildkräuter auch, hat der Beifuß mehrere volkstümliche Namen. So kennt man ihn zum Beispiel als Gänsekraut, Jungfernkraut oder Sonnenwendkraut. Diese Liste ließe sich noch lange weiterführen. Vielleicht hat sich der Name Beifuß letztlich durchgesetzt, weil der Pflanze viele positive Eigenschaften rund um das Thema Füße zugesprochen werden. So sind Beifußblätter in den Schuhen zur Erfrischung bei Wanderern beliebt. Außerdem glaubte man früher, dass eine um das Fußgelenk gebundene Beifußwurzel vor Schlangen- und Hundebissen schützt.

Feinstrahl / Einjähriges Berufkraut

Einst war es vielerorts eine beliebte Zierpflanze. Heute ist es vor allem als Unkraut verschrien und findet nur noch selten einen Platz in unseren Gärten. Die Rede ist vom Feinstrahl, auch als Einjähriges Berufkraut bekannt.

Das Goldene Frauenhaarmoos

Aus unerklärlichen Gründen haben einige Tiere und Pflanzen verunglimpfende Namen erhalten. Nicht so das Goldene Frauenhaarmoos. Sein geheimnisvoller Name passt wunderbar zu dem als Miniaturwunderwald daherkommenden Moos des Jahres 2010.

Die Hänge-Birke

Die Hänge-Birke wird bis zu 30 Meter groß und 150 Jahre alt. In der Regel bleibt sie allerdings etwas kleiner und wird nicht ganz so alt. Sowohl der Name Hänge-Birke wie auch der ebenfalls für sie verwendete Name Sandbirke lassen bereits Rückschlüsse auf ihr Aussehen und ihren bevorzugten Lebensraum zu.

Die Mariendistel

In dem einzigartigen Strichmuster auf den Blättern der Mariendistel liegt der Ursprung für ihren Namen. Einer Legende nach stammen diese weißen Streifen nämlich von der Milch der Jungfrau Maria.
1 von 4