Das Wildkaninchen

Es ist kleiner als der Feldhase und kürzere Ohren hat es auch: das Wildkaninchen. An ein Leben in der Kulturlandschaft ist es perfekt angepasst. So kann man das Wildkaninchen auch innerhalb von Dörfern und Städten antreffen.

Die Kegelrobbe

Seit 1989 sind auf Helgoland wieder regelmäßig Kegelrobben zu beobachten. Ende der 90er Jahre fand auf der Düne – der vorgelagerten Insel Helgolands – die erste Geburt statt. Nachdem die Jagd auf Kegelrobben in Deutschland seit den 70er Jahren verboten ist, hat die Geburtenrate bis heute zugenommen.

Das Wildschwein

Es ist borstig, schlau, erfolgreich und riecht streng: das Wildschwein. In unserer aufgeräumten Kulturlandschaft kommt es mit seiner gedrungenen Gestalt und seinem borstigen Fell ein wenig urig daher. Mildere Winter sowie ein reiches Nahrungsangebot durch Fütterungen und eine intensive Landwirtschaft sorgen für einen wachsenden Bestand. Hinzu kommt ihre unglaublich hohe Anpassungsfähigkeit, mit der diese Tiere sogar den urbanen Raum erobert haben.

Das Reh

Manchmal hat man beim abendlichen Spaziergang Glück und kann Rehe beobachten. Doch oft verschwinden sie fluchtartig ins Gebüsch - gerade noch da und einen Moment später praktisch unsichtbar. Ihre perfekte Tarnung hilft ihnen, sich an die unterschiedlichsten Lebensräume anzupassen und sich zu etablieren.

Der Bisam

Der Bisam – oft irrtümlicherweise als Bisamratte bezeichnet – gelang durch den Menschen zu uns. Ursprünglich stammt er aus Nordamerika. Die Menschen wollten ihm an den Pelz und brachten ihn mit nach Europa. Dort fand er wie viele andere Tiere den Weg in die Freiheit und fühlt sich mittlerweile wohl bei uns.

Die Rötelmaus

Mucksmäuschenstill leben sie unter uns – in Wäldern, auf Feldern oder in Gärten. Nur durch ein leises Rascheln machen sie sich bemerkbar, wenn sie sich durch Pflanzen und Laub hindurch ihre Wege suchen.

Das Eichhörnchen

Eichhörnchen besitzen alle Eigenschaften, um bei uns Menschen auf Sympathie zu treffen. Mithilfe ihrer fingerartigen Zehen verzaubern uns die kleinen Baumkobolde mit beeindruckenden Kletterkünsten. Der buschige Schwanz, die niedlichen Knopfaugen, das typische Männchenmachen und das oft zutrauliche Verhalten lassen die Herzen von Naturfreunden höher schlagen.

Feldhase - Fangen spielen auf dem Acker

Von Januar bis Oktober ist bei den Feldhasen der Kampf angesagt. Doch bei den Kämpfen spielen nicht rivalisierende Männchen, sondern ausnahmsweise das Weibchen die Hauptrolle. Ob Sprinten oder Boxen – nur der sportlichste Feldhase kommt für die Fortpflanzung in Frage.