Der Sandregenpfeifer

Der Sandregenpfeifer brütet mit Vorliebe an der Küste. Allerdings trifft man ihn, dort wo er geeignete Bedingungen findet, auch im Landesinneren – zum Beispiel an Flüssen oder Kiesgruben.

Der Basstölpel

Nach dem weitestgehenden Verbot der Jagd konnte im Jahr 1991 in Deutschland zum ersten Mal ein brütender Basstölpel beobachtet werden – auf der Insel Helgoland. Heute bauen dort über 600 Brutpaare ihre Nester auf den roten Steilklippen.

Die Pfuhlschnepfe

Die Uferschnepfe habe ich euch bereits vorgestellt, nachdem ich sie am Dümmer beobachten konnte. Bei meinem Besuch an der Ostsee ist mir nun ihre Verwandte über den Weg gelaufen: die Pfuhlschnepfe. Die beiden Arten ähneln einander. Doch es gibt ein paar Merkmale, an denen man Uferschnepfe und Pfuhlschnepfe leicht unterscheiden kann.

Der Haubentaucher

Der Haubentaucher gehört für mich zu den schönsten unserer heimischen Vögel. Namensgebend ist die im Prachtkleid auffällig rotbraun und schwarz gefärbte Federhaube.

Die Uferschnepfe

Auf langen Beinen stakste die Uferschnepfe über die Feuchtwiese. Sie fühlt sich dort am wohlsten, wo sie feuchte Böden findet, in denen sie nach Nahrung stochern kann. Leider schwindet ihr Lebensraum rasant, weswegen sie in der Roten Liste Deutschland in die Kategorie 1 aufstieg: Vom Aussterben bedroht.

Die Graugans

Konrad Lorenz war nicht der erste Verhaltensforscher, der mit ihnen gearbeitet hat. Doch es war Lorenz, der mit seiner Arbeit ein breites Publikum ansprach und diesen Tieren so zu einiger Berühmtheit verhalf. Es geht, natürlich, um die Graugans.

Die Schnatterente

Die gesellige, bis zu 1200 Gramm schwere Gründelente ist leider sehr viel seltener als die vielerorts zu findende Stockente. Aus der Entfernung betrachtet wirkt ihre Färbung eher gedeckt. Eine Täuschung, die erst bei näherer Betrachtung auffällt. Dann erkennt man wunderschön filigrane Muster im Gefieder.

Der Zwergtaucher

Als ich ihn das erste Mal sah, trieb er gerade wie eine kleine runde Boje auf der Wasseroberfläche. Bevor ich ihn genauer in Augenschein nehmen konnte, machte er einen kleinen Sprung und verschwand kopfüber im Wasser...

Der Höckerschwan

Bei meinem Besuch am Abtskücher Teich habe ich erlebt, wie ein Schwanenpaar eine Kanadagans zu vertreiben versuchte. Zum Glück der Kanadagans benötigen Höckerschwäne einen langen Anlauf, um sich in die Lüfte zu erheben.

Die Stockente

Im Frühling lässt sich das Ende der Balz und daran anschließend auch die Paarung der Stockenten (Anas platyrhynchos) beobachten. Bevor sich ein Stockentenpaar fortpflanzt, ziehen sich Ente und Erpel häufig von ihren Artgenossen zurück. Sie schwimmen nah beieinander und vollführen mit ihren Köpfen eine pumpende Auf- und Abwärtsbewegung.

Die Lachmöwe

Möwen gibt es nicht nur am Meer - die Lachmöwe kann man seit den letzten hundert Jahren immer öfter auch im Binnenland beobachten. Im Winter nimmt ihre Zahl zu, weil die Lachmöwe aus dem Norden in ihre südlichen Überwinterungsgebiete zieht.

Die Ringelgans

Das fehlende Wissen über Dinge, die auf unsere Welt passieren, bring oft seltsame Früchte hervor. Eine dieser Früchte ist die Ringelgans. So dachten die hiesigen Küstenbewohner im Mittelalter, dass die Ringelgans in fernen Ländern an Bäumen wächst.
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