Der Rotschenkel

Tüter ist der plattdeutsche Name des Rotschenkels. Jeder, der schon einmal das Glück hatte, seinen Rufen lauschen zu dürfen, weiß sofort, wie es zu diesem Namen gekommen ist.

Der Graureiher

Der Graureiher ist mit einer Körpergröße von bis zu 98 Zentimetern und einer Flügelspannweite von bis zu 1,95 Metern ein recht großer Vertreter der heimischen Vogelwelt. An seine Habitate stellt er keine hohen Ansprüche. Einzig ausreichend Nahrung muss natürlich vorhanden sein.

Die Lachmöwe

Möwen gibt es nicht nur am Meer - die Lachmöwe kann man seit den letzten hundert Jahren immer öfter auch im Binnenland beobachten. Im Winter nimmt ihre Zahl zu, weil die Lachmöwe aus dem Norden in ihre südlichen Überwinterungsgebiete zieht.

Die Mandarinente

Ihren Ursprung hat die Mandarinente in Ostasien. Dort ist ihre Verbreitung durch den Verlust des überlebenswichtigen Lebensraums allerdings stark zurückgegangen. Doch im Laufe der Zeit konnte sich die Mandarinente in Europa ansiedeln und ist heute mit ihrem bunten Gefieder auch auf deutschen Seen ein Farbklecks.

Die Bekassine

Fliegende Ziegen gibt es natürlich nicht. Und trotzdem hat dieser Vogel im Volksmund den Namen "fliegende Ziege" verpasst bekommen. Je nach Region wird er auch "Meckervogel" genannt. Die Rede ist von der Bekassine.

Der Sandregenpfeifer

Der Sandregenpfeifer brütet mit Vorliebe an der Küste. Allerdings trifft man ihn, dort wo er geeignete Bedingungen findet, auch im Landesinneren – zum Beispiel an Flüssen oder Kiesgruben.

Die Kanadagans

Die Kanadagans ist zwar – getreu ihrem Namen – in Kanada beheimatet. Allerdings brütet sie heute auch bei uns in Deutschland. Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Gans vom Menschen nach Europa gebracht...

Der Kormoran

Entgegen weit verbreiteter Gerüchte ist der Kormoran ein äußerst opportunistischer Jäger. Seine bevorzugte Beute sind kleine bis mittelgroße Fische, die in seinem Gewässer häufig vorkommen. Dass der Kormoran Fische verschlingt, die über 40 Zentimeter groß sind, ist eine Seltenheit. Eine ernst zu nehmende Bedrohung für die einheimischen Fischarten in unseren Flüssen und Seen stellt er somit nicht dar. Das hält den Kormoran allerdings nicht davon ab, sein Glück zu versuchen.

Die Graugans

Zahlreiche Verhaltensforscher haben mit Graugänsen gearbeitet und ihnen auf diese Weise zu großer Berühmtheit verholfen. Warum aber entschieden sich die Forscher ausgerechnet für die Graugans als Mittelpunkt ihrer Forschung? Der Grund dürfte darin liegen, dass neugeborene Graugänse nicht über die Fähigkeit verfügen, ihre Eltern als solche zu erkennen.

Der Haubentaucher

Der Haubentaucher gehört für mich zu den schönsten unserer heimischen Vögel. Namensgebend ist die im Prachtkleid auffällig rotbraun und schwarz gefärbte Federhaube.

Der Sanderling

Müßiggang und Entschleunigung sind für ihn Fremdwörter. Immerzu ist der kleine Sanderling auf der Jagd nach Wellen. Zumindest könnte man das meinen, wenn man seinem Treiben zuschaut. Dabei hat er es natürlich nicht auf die Welle abgesehen - zumindest nicht direkt.

Der Flussregenpfeifer

Natürlicherweise ist der Flussregenpfeifer in den flachen Uferbereichen unverbauter Flüsse zuhause. Vegetationsfreie Flächen werden hier durch die Kraft des Wassers immer wieder aufs Neue geschaffen.
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