Die Haubenmeise

Könnte die Haubenmeise von ihrem Lieblingsplatz erzählen, käme die Sprache vermutlich auf einen natürlichen Kiefernwald mit zahlreichen alten Bäumen. Aber als ausgesprochener Kiefernspezialist kommt sie auch in anderen Wäldern vor. Zum Beispiel in Buchen- und Eichenwäldern, in Letzteren vor allem in Südeuropa. Zudem besiedelt die Haubenmeise Nadelbäume in Parks und Gärten.

Der Hausspatz

„Dreckspatz“, wer hat das noch nicht gesagt oder gehört?! Dabei liegt dieser Bezeichnung ein großer Irrtum zugrunde. Zurückzuführen ist sie auf die ausgeprägte Sandbadelust der kleinen Vögel. Badelust ist ein passender Begriff dafür, denn die Zapperlinge nutzen das Sandbad, um sich von lästigen Parasiten zu säubern.

Der Buchfink

Die weite Verbreitung der Buchfinken mag an ihrer Anpassungsfähigkeit in der Wahl des Lebensraums und der Nahrung liegen. Am liebsten mögen sie Wälder. Allerdings fühlen sie sich auch in Parks und Gärten wohl. Sie ernähren sich von Beeren und Samen genau so wie von Insekten und Spinnen. Der Nachwuchs wird mit Insekten und deren Larven gefüttert.

Die Bachstelze

Die Bachstelze ist die häufigste Stelzenart in Deutschland. Das liegt nicht zuletzt an ihrer Anpassungsfähigkeit. Als Kulturfolger lebt sie auch in von Menschen veränderten Lebensräumen.

Die Nebelkrähe

Ihr Hauptverbreitungsgebiet in Deutschland liegt in den östlichen Bundesländern sowie in Schleswig-Holstein. Die Elbe könnte man als Verbreitungsgrenze bezeichnen. In diesen Gebieten kommt es auch immer wieder zu Hybridisierungen zwischen Nebel- und Rabenkrähe.

Die Rauchschwalbe

Die Rauchschwalbe ist ein Sympathieträger in unserer heimischen Vogelwelt. Leider bringt ihr das kaum einen Vorteil – ihre Bestände nehmen vielerorts ab.

Das Rotkehlchen

Wenn ich im Garten arbeite, leistet mir häufig ein Rotkehlchen Gesellschaft. Sicherlich kennen viele Menschen dieses Phänomen, denn Rotkehlchen suchen häufig größere Tiere auf, da sie in ihrer Nähe mehr Insekten finden. Es wird vermutet, dass die Altvögel diese Methode an ihre Jungen weitergeben.

Der Zaunkönig

Gut getarnt und winzig klein kommt er daher - der Vogel des Jahres 2014 ist leicht zu übersehen. Doch das wäre viel zu schade, denn er ist nicht nur niedlich, sondern birgt auch viele interessante Geschichten. Erraten, die Rede ist vom Zaunkönig :-)

Die Goldammer

Die Goldammer begeistert uns mit einer langen Gesangperiode. So kann man ihren Liedern von Februar an bis weit in den Herbst hinein lauschen. Am besten klappt das in einer offenen Landschaft mit abwechslungsreichen Hecken, vereinzelten Bäumen und bestenfalls unbewirtschafteten Brachflächen.

Die Schwanzmeise

Sie ist klein, süß, wendig und schnell unterwegs. Ihr Name ist Programm. Bei einer Gesamtgröße von etwa 14 Zentimetern fallen alleine auf den Schwanz rund neun Zentimeter. Genau, die Rede ist von der Schwanzmeise.

Die Heckenbraunelle

Auf den ersten Blick fristet die Heckenbraunelle ein unauffälliges Dasein. Am liebsten hält sie sich im dichten Gestrüpp auf, und wenn man sie doch einmal zu Gesicht bekommt, erscheint sie eher unscheinbar.

Die Schafstelze

Mit ihrem leuchtend gelben Prachtkleid gehören die Männchen zu den farbenprächtigsten und schönsten Vertretern der heimischen Vogelwelt. Im Sommer leben sie bei uns in Deutschland am liebsten an Seen, im offenen Grünland und an Äckern.
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