Die Stechpalme

Die Stechpalme ist ein Profiteur der Klimaerwärmung. Bislang kommt sie bei uns vor allem in West- und Norddeutschland vor. Seltener ist sie auch im Alpenvorland anzutreffen. Mit der Klimaerwärmung wird sich die Stechpalme bei uns immer weiter verbreiten. Vor allem die milden Winter kommen ihr zugute.

Die Stechpalme wächst je nach Gegebenheiten als Baum oder Strauch. Hat sie ausreichend Licht und Platz, bringt sie es als Baum auf bis zu 15 Meter Höhe. Ihre weißen Blüten sind eher unscheinbar. Ganz anders die knallroten Beeren. Für uns heißt es hier allerdings: Finger weg, die Beeren sind giftig. Bei vielen Vögeln hingegen sind die Beeren als Nahrung beliebt.

Obwohl die Blätter zumindest im unteren Bereich sehr stachelig sind, wird die Stechpalme auch von pflanzenfressenden Säugetieren als Nahrung genutzt. Doch auch wir Menschen haben eine Verwendung für die Stechpalme gefunden. So ist sie, vor allem in England und den USA, eine beliebte Weihnachtsdeko. Als solche wird sie auch bei uns in Deutschland verwendet.

In vielen Gärten und vor allem in Industriegebieten wird die Stechpalme gerne angebaut. In Gärten spielt oft die Ästhetik die Hauptrolle. Vielen Menschen gefällt das kräftige Grün und der Kontrast zu den roten Beeren. Dass die Stechpalme immergrün ist, mag ein weiteres Argument für sie sein.
In Industriegebieten sind noch zwei weitere Aspekte für die Wahl der Stechpalme entscheidend. So verfügt sie über eine sehr hohe Ausschlagkraft. Deshalb übersteht sie auch einen Beschnitt. Gerade auf Gewerbeflächen, auf denen Pflanzen nicht immer wachsen dürfen, wo und wie sie wollen, ist das eine hilfreiche Eigenschaft. Zudem sind sie extrem rauchfest und somit tolerant gegenüber Industrieanlagen, LKWs und dergleichen.

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