Der Gartenlaubkäfer

Dort, wo sich offene Lebensräume finden lassen, fühlt sich der Gartenlaubkäfer wohl. Häufig kommt er in größerer Stückzahl vor. Da er, was seine Nahrungspflanzen angeht, nicht spezialisiert ist, ist sein Verbreitungsgebiet dementsprechend groß.

Der kleine Käfer freut sich über die Blätter von Hasel, Birke und Eiche genauso, wie über die Blüten von Rosen oder Kirschen. Im Larvenstadium lebt er unterirdisch und ernährt sich von Wurzeln. Den erwachsenen Käfer können wir danach überall dort finden, wo es ausreichend Nahrung zu finden gibt. Sowohl in Gärten als auch an Hecken, Wiesen und Waldrändern lebt er.

Wie viele andere Insekten, hat auch der Gartenlaubkäfer das Problem, als sogenannter Schädling zu gelten. Dieser Ruf ist allerdings unhaltbar. Und das gleich aus zwei Gründen: Aus Sicht der Natur gibt es keine Schädlinge, genau so wenig wie Nützlinge. Noch dazu verursacht der Gartenlaubkäfer keine signifikanten Schäden. Punktuell wird er seine Anwesenheit zwar nicht verbergen können. Vor allem dann nicht, wenn er in größerer Stückzahl auftritt. In der Regel kann hier aber nicht von einer wirtschaftlichen Beeinträchtigung gesprochen werden. Vielmehr stellt der Gartenlaubkäfer eine wichtige Nahrungsquelle zum Beispiel für Vögel dar und ist somit ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems.

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