Der Austernfischer

Entgegen seinem Namen fischt der Austernfischer nicht – er stochert. Seinem langen Schnabel entgehen auch im Sand vergrabene Muscheln, Würmer und Krebse nicht.

Die persönlichen kulinarischen Vorlieben gibt der Austernfischer an seinen Nachwuchs weiter. Davon hängt auch die Entwicklung der Schnabelform ab – lernt der Nachwuchs, im Sand nach Würmern zu stochern, bekommt er einen spitz zulaufenden „Pfriemschnabel“, lernt er hingegen, Muscheln aufzuhämmern, bekommt er einen kürzeren „Hammerschnabel“. Dem elterlichen Unterricht bleibt der junge Austernfischer sein Leben lang treu.

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